Pressemitteilung

PI: Der Buzi-Maler

Die Karriere des Münchner Malers Emil Kneiß reichte von der Prinzregentenzeit bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik und doch ist sein Name heute in Vergessenheit geraten. Zwei seiner Schöpfungen haben es dagegen zu beachtlicher Bekanntheit gebracht: Der „Buzi“ und sein Herrchen begrüßen täglich die Besucher des traditionsreichen Tegernseer Bräustüberls und auf dem Münchner Oktoberfest …

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PI: Der Viktualienmarkt

Zwischen Sterneküche und Katerfrühstück, exotischen Köstlichkeiten und regionalen Spezialitäten – der Viktualienmarkt mit seinen einladenden Ständen, den Volkssängerbrunnen und dem gemütlichen Biergarten ist das wahre Herz Münchens. Rund um den zentralen Maibaum kaufen Hausfrauen neben Spitzenköchen ein, während die Touristen das farbenfrohe Marktleben genießen. Wer den Markt entdecken will, muss die Menschen kennenlernen, die bei …

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PI: München Mini. Königliches München

Am 1. Januar 1806 verkündeten die Münchner Kirchenglocken, unterstützt von 200 Kanonenschüssen, dass Bayerns Kurfürst Maximilian Joseph zum König erhoben und das Land mit ihm Königreich geworden war. Beinahe 113 Jahre sollten die Wittelsbacher nun mit der Königswürde regieren, auch wenn die bayerische Krone bei offiziellen Staatsakten stets nur auf dem Präsentationskissen zum Einsatz kam. …

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PI: Dunkle Seite

Die Krimireihe „Mangfall ermittelt“ geht in die dritte Runde und ist an Aktualität kaum zu toppen: In „Dunkle Seite“ entspinnt sich ein abgründiges Gesellschafts-panorama rund um den Rechtsruck in der politischen Landschaft Bayerns – gespickt mit authentischen Charakteren und dem bewährt schrägen Humor Harry Kämmerers. München ist dabei mehr als bloße Kulisse: Kämmerer hat ein …

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PI: Joseph Leoni

Am Ostufer des Starnberger Sees liegt ein Ort mit dem exotischen Namen Leoni, über den schon Karl Valentin doppeldeutig scherzte: „Am linken Ufer des Sees liegt eine Leoni, kurz genannt Leoni.“ Die Geschichte des heutigen Ortsteils der Gemeinde Berg ist erstaunlich: Als am Starnberger See noch nicht die Reichen und Berühmten, sondern armes Fischervolk zu …

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PI: Turmschreiber – Geschichten, Gedanken, Gedichte 2019

Seit 1959 existiert die Schriftstellervereinigung „Münchner Turmschreiber“ – eine kleine Sensation im deutsch-sprachigen Literaturbetrieb. Gegründet wurde die illustre Gesellschaft im legendären Turmstüberl des Isartors. Lange Zeit erfreuten die Mitglieder nur auf seltenen Veranstal-tungen ein Publikum mit ihrem literarischen Können, bis sich der Ruf nach einer für alle zugänglichen Publikation 1982 im ersten „Bayerischen Hausbuch der …

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PI: Das rote Seidenband

Wir müssen umdenken: Märchen sind weit mehr als verspielte Gute-Nacht-Geschichten für die Kleinsten, die von melodischen Stimmen bei gedämmtem Licht vorgetragen werden. Sie können Mutmacher in Zeiten des Umbruchs, des Erwachsenwerdens, der Neu-Orientierung auch in späten Lebensphasen sein. Sie beschreiben Ängste und Gefahren in düsteren Bildern, zeigen aber gleichzeitig den Weg zur Überwindung aller Hindernisse …

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PI: Aufbruch einer Region

Die Region Bayerisch-Schwaben erlebte in den letzten 50 Jahren Aufbruch und Entwicklung, sie wurde vom „deutschen Manchester“, dem zentralen süddeutschen Textilstandort, zum Vordenker der „Technologieachse Süd“ zwischen Karlsruhe und Salzburg. Eine wichtige Rolle spielte dabei die IHK Schwaben, die sehr viel mehr ist als eine bloße Interessenvertreterin der regionalen Wirtschaft. Der genaue Blick zeigt die …

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PI: Heimatgeschichten

Ein altes Motorrad, eine Weihnachtskrippe, ein Jagdhorn, das Rezeptbuch der Tante oder der Schnaps mit dem bezeichnenden Namen „Sudetenfeuer“ – die unterschiedlichsten Dinge können ein Gefühl von Heimat vermitteln. Gerade für die Heimatvertriebenen aus Böhmen, Mähren und Schlesien sind es oftmals Alltagsgegenstände, die die Erinnerungen an das ehemalige Zuhause wachhalten. Wieder andere Dinge stehen bereits …

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PI: München Mini – Das alte Landshut

Acht Jahrhunderte sind vergangen, seit der Wittels-bacher Herzog Ludwig der Kelheimer 1204 die Stadt Landshut an der Isar gründete und die mächtige Burg Trausnitz auf der nahen Anhöhe errichten ließ. Schnell wurde aus Landshut ein wirtschaftlich und kulturell prosperierendes Zentrum, das im Jahr 1475 das wohl prunkvollste Großereignis des damaligen Bayern ausrichtete: die Hochzeit zwischen …

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PI: Die Kehrseite des deutschen Wunders

Im November 1914 kehrt Franziska zu Reventlow, die Ikone der Schwabinger Bohème, nach München zurück und ist fassungslos: Der preußische Militarismus hat die Atmosphäre in der sonst so freien, kosmopolitischen Stadt vergiftet. Uniformen bestimmen das Straßenbild, das Säbelrasseln und die blinde Freude am Krieg stoßen die Literatin ab. Als auch noch ihr jugendlicher Sohn Rolf …

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PI: Das öde Haus

Einst von Leben und Betriebsamkeit erfüllt, heute dem Verfall preisgegeben – wer mit offenen Augen übers Land fährt, kann sie in fast jeder bayerischen Ortschaft finden: verlassene historische Bauten. Aufgegebene Bauernhöfe, ungenutzte Wirtschaftsgebäude, unbewohnte Bürger- und Handwerkerhäuser, deren endgültiges Verschwinden nur mehr eine Frage der Zeit ist. Die Architektin und Illustratorin Stefania Peter hat 35 …

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PI: Evas Töchter

Was kaum einer heute noch weiß: Zwischen 1894 und 1933 entwickelte sich München zum Zentrum der modernen bürgerlichen Frauenbewegung Bayerns. Die Kunst- und Kulturmetropole bot damals den idealen Nährboden für den Kampf der Frauen um ihr Recht auf Bildung, auf Arbeit und Selbstbestimmung. Bald schon prägten beeindruckende Künstlerinnen, Unternehmerinnen und Politikerinnen wie Anita Augspurg, Emma …

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PI: Max Ostenrieder

Die Architektur der Münchner Prinzregentenzeit war geprägt von der „deutschen Neurenaissance“, die sich allmählich zur offiziellen Kunstrichtung jener Jahre entwickelte. Damit hatte im späten 19. Jahrhundert die Münchner Architektur eine eigene Formgebung angenommen, die sich grundlegend vom Gründerzeitstil anderer deutscher Städte unterschied. Einer ihrer Vertreter war Max Ostenrieder, der um die Jahrhundertwende zu einem der begehrtesten …

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PI: München 68

„Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren!“ und „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ schallt es durch das Münchner Universitätsviertel. Unzufriedene Studenten marschieren in den Straßen, Transparente werden geschwenkt, als plötzlich der erste Stein fliegt … Beinahe täglich demonstrieren die Studenten, stiften Unruhe, besetzen den Hauptbahnhof, stürmen das Springer-Gebäude und gehen mit dem „Establishment“ …

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PI: Geschichte der Pfarrei Feldmoching

Pfarrgeschichte ist der wichtigste Teil einer Ortsgeschichte und das gilt vor allem für Landgemeinden wie Feldmoching, die sich im Umfeld ihrer Dorfkirchen entwickelten und deren weniger bedeutungsvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte ruhig und unbemerkt dahinfloss. Eine Trennung zwischen säkularer und kirchlicher Geschichte ist dort so gut wie nicht möglich, da die Anfänge der Ortsgeschichte …

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PI: Menschen in München

Die Bäckerin aus Bogenhausen und der Gärtner aus Denning, der Schwabinger Optiker und der Untergiesinger Müller, der Kalligraph aus Steinhausen und der Besitzer eines Tante-Emma-Ladens im Westend: bemerkenswerte Menschen aus München mit faszinierenden Lebenswegen – und das fernab jeglicher Prominenz und permanenter Medienpräsenz. Sie alle, „Menschen wie du und ich“, hat der Journalist und Autor Florian …

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PI: Aschheim und Dornach in Bildern

Die beiden im nordöstlichen Landkreis München gelegenen Orte Aschheim und Dornach bilden seit 1978 die Gemeinde Aschheim. Sie unterliegen – ebenso wie viele Münchner Randgemeinden – seit den 1970er Jahren einem Strukturwandel vom ehemals bäuerlichen Dorf zu einem modernen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort. Dennoch haben sie ihren ländlichen Charakter und ihre lebens- und liebenswerten Eigenheiten behalten, die …

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PI: München mit anderen Augen sehen

München – was kommt einem dabei als erstes in den  Sinn? Wer touristisch in der Stadt unterwegs ist, antwortet wahrscheinlich: das Hofbräuhaus – das Oktoberfest – der Marienplatz. Und die Münchnerinnen und  Münchner selbst? Sie haben ein differenziertes Bild von ihrer Stadt, von ihrem Viertel. Sie kennen so manche versteckte architektonische Schönheit, die ein oder …

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PI: Promenadeplatz 9

Von alten Häusern geht ein Zauber aus, der neugierig macht: Wer hat das Gebäude errichten lassen? Wer hat hier einst gewohnt, wie wurde hier gewirtscha­ftet? Mitten im Münchner Kreuzviertel, am Promenadeplatz 9, befindet sich ein Eckgrundstück, das auf eine besonders bewegte Bebauungsgeschichte zurückblicken kann. Einst blühte hier der Salzhandel und auf dem Areal siedelten sich Läden, Handwerksbetriebe …

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PI: Kann Spuren von Heimat enthalten

Ob Pilav, Piroggen, Borschtsch, Böhmische Knödel, oder die berühmten Königsberger Klopse –  neben der historisch gewachsenen Vielfalt regionaler Kochtraditionen sind heute auch diese Rezepte auf deutschen Speisezetteln zu finden. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die vertriebenen Deutschen aus dem östlichen Europa, die diese Gerichte mit in ihre neue Heimat, die spätere Bundesrepublik Deutschland, brachten. …

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PI: Der Klappermichl

Blutrot ist der Einband unserer Neuerscheinung „Der Klappermichl“ und blutig geht es auch zu in den 30 Märchen, die von der Herausgeberin Erika Eichenseer für das schön-schaurigste aller bayerischen Märchen- und Sagenbücher ausgewählt wurden. Da fallen junge Müllersknechte gleich reihenweise einer durchtriebenen Hexe zum Opfer, Köpfe rollen und die Toten stehen aus ihren Gräbern auf. …

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PI: Das große Augsburger Wimmelbuch

Endlich hat auch Augsburg sein eigenes Wimmelbuch – und was für eines: Zwischen den bekannten Gebäuden und Wahrzeichen tummeln sich Stadtbewohner menschlicher, tierischer und manchmal märchenhafter Natur, kleine Szenen wollen entdeckt und weiter-gesponnen werden, bis die Fantasie Purzelbäume schlägt. Eine Leichtigkeit, denn die Zeichnungen der Illustratorin Daniela Grabner strotzen geradezu vor Ideenreichtum und Witz und …

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PI: Die Regierungspräsidenten von Schwaben

In der Zeit der Beamtenregierungen des 19. Jahrhunderts waren Regierungspräsidenten in Bayern die mächtigsten Männer nach den Ministern: Sie repräsentierten den bayerischen Staat in den Regionen, ihre Berichte, Beurteilungen und Vorlagen waren für König und Kabinett unentbehrliche Quellen für die „Volksstimmung“. Sie waren die Chefs der Verwaltung ihrer „Kreise“, später Regierungsbezirke, über sie wurden Beamtenkarrieren …

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PI: Bad Wiessee

Die Entwicklung Bad Wiessees zum weithin bekannten, beliebten und vom Tourismus geprägten Kurort begann mit der Entdeckung der Jodschwefelquellen im Jahr 1909. In der Folge unterlag die bislang rein bäuerlich geprägte Gemeinde großen Veränderungen. Zeugnisse dieses Wandels sind die damals neu entstandenen öffentlichen Gebäude, die zahlreichen Kurbauten und Hotels – alles „Dokumente“ der Architekturgeschichte des Kurbads am Tegernsee. …

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PI: Nicht dem Draxler sein Tag

Einmal ist der Draxler Hans aufgewacht und seine Frau war weg; Frühstück hat es auch keins gegeben. Das hat den sonst so gestandenen Bauern schon ein wenig aus der Bahn geworfen. Da hat er sich gar nicht erst rasiert und glatt vergessen, die Katze zu streicheln, dem Hund das Steckerl zu schmeißen, oder die Kuh …

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