Presseecho

Mitten hinein

  Anders als heute war der Tod für die Bayern in den letzten Jahrhunderten kein Thema, dem man sich erst mit zunehmendem Alter widmet. Vielmehr war das Dahinscheiden in Zeiten von Pest, Naturkatastrophen und Hunger omnipräsent. „[Mit] Peter Dermühl schreibt jemand, der von heute aus mit Interesse auf das schaut, was die althergebrachten Traditionen der …

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Der Bamberg-Krimi

Hauptkommissar Harald Hagenkötter und seine Kollegin Tina Meisel ermitteln im „Mörderischen Bamberg“, unterstützt von der Journalistin Franziska Berger: Gleich drei verzwickte Mordfälle schicken sie auf eine Jagd quer durch die Weltkulturerbe-Stadt. Die Fäden scheinen bei einer zwielichtigen Institution der Katholischen Kirche zusammenzulaufen … Buchhändler Christian Schmidt (Inhaber von „Bücher-Schmidt“) gibt eine klare Leseempfehlung im Kreislauf …

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Gründlich recherchiert und angenehm zu lesen

Die Historikerin Susanne Herleth-Krentz hat sich 2017 zum 1.200-jährigen Bestehen des Münchner Stadtteils Obermenzing im gleichnamigen Buch auf eine Spurensuche begeben, die von historischen Aufnahmen des Stadtarchivs München bereichert wird. „Neben den gründlich recherchierten, angenehm zu lesenden und informativen Texten von Susanne Herleth Krentz, die bis zu den Anfängen des Ortes zurückreichen, veranschaulichen [die 100 …

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Im Zentrum der Grausamkeiten

Jürgen Hanreich berichtet als ehemaliger Vorsitzender des Münchner Schwurgerichts über den bewegenden Münchner Malloth-Prozess in seinem Buch „Das späte Urteil“ und klagt in einem Atemzug sowohl die Vorgehensweise der bundesdeutschen Justiz gegenüber NS-Verbrechern als auch das System an, in dem er jahrelang als Richter gedient hat. „Ein wichtiges Buch für die Bundesrepublik Deutschland und ihre …

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Um die kulturelle Vielfalt verdient gemacht

Mit dem mehr als 300 Bildern und zahlreichen Begleittexten umfassenden Buch zum „Buzi-Maler“ hat sich Herrmann Kurz auf die Spur des Münchner Zeichners und Karikaturisten Emil Kneiß begeben. Dafür wurde er nun vom Bürgermeister der Stadt Grafenau geehrt. Denn „Herrmann Kurz hat sich mit (…) seiner Publikation zum Buzi-Maler Emil Kneiß um die kulturelle Vielfalt …

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Ein vergessenes Kapitel bayerischer Kulturgeschichte

Angelika Irgens-Defregger von der Edition KulturLand bringt den Inhalt von „Joseph Leoni – Ein Italiener am Starnberger See“ mit einem Satz auf den Punkt: „Der historische Detektiv Lehmann (…) schlägt ein vergessenes Kapitel bayerischer Kulturgeschichte auf. „Das quellenreiche und lesenswerte Buch“ des Musikwissenschaftlers und Sängers „liefert einmal mehr den Beweis, dass es die Künstler waren, …

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Eine veritable Überraschung

Christian Lehmann hat sich in seinem Buch „Joseph Leoni – Ein Italiener am Starnberger See“ auf Spurensuche begeben und die Person des Sängers und Gastwirts Joseph Leoni von allen Mythen und Halbwahrheiten befreit. „Sein Buch ist eine veritable Überraschung“, schreibt die Süddeutsche Zeitung am 8. Dezember 2018. „Lehmann hat die nicht gerade überschäumenden historischen Quellen …

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„Sich wieder für das Staunen öffnen“

In „12.000 Jahre Weihnachten“ besinnt sich Gerald Huber auf die Ursprünge des Fests, führt zurück in die Entstehungszeit der heutigen Traditionen und gleichzeitig tief hinein in den lichtdunklen Zauber der Weihnacht. „Huber appelliert, sich wieder für das Staunen zu öffnen, alten Riten nachzuspüren [und] das Band nicht abreißen zu lassen, das uns mit den Vorfahren …

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Stolze acht Jahrhunderte Stadtgeschichte

Landshut, eine der schönsten Städte Bayerns, kann auf „stolze acht Jahrhunderte“ Stadtgeschichte zurückblicken. „Es ist keine leichte Aufgabe, so viel Geschichte derart zu komprimieren, dass sie in einen 20-seitigen Leporello im Handtaschenformat passt. Der Historikerin Susanne Herleth-Krentz ist das jedoch gut gelungen“,  lobt Monika Judä den historischen Stadtführer in der Bayerischen Staatszeitung vom 5.10.2018. Mit …

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„Gesamtwerk des humoristischen Zeichners“

Emil Kneiß ist kein Name, der vielen bekannt ist. Seine Bilder schon eher. Immerhin ziert seine stattliche, Maßkurg stemmende Kellnerinnenparade den Turm des „Winzerer Fähndls“ auf dem jährlich stattfindenden Münchner Oktoberfest. Das kürzlich im Volk Verlag erschienene Buch „Der Buzi-Maler – Leben und Werk von Emil Kneiß (1867 – 1956)“ porträtiert das künstlerische Schaffen des …

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Erika Eichenseer hat einen neuen Schatz gehoben

Mit dem zweiten Band über die von Franz Xaver von Schönwerth gesammelten Märchen, dieses Mal unter dem Thema Liebe, hat „Erika Eichenseer einen neuen Schatz gehoben“. In Zeiten des Umbruchs, der Neu-Orientierung und des Erwachsenwerdens „haben [Frauen] (…) mutige und tragende Rollen und können ihre Geschichte klug lenken“, schreibt Angelika Lukesch in der Mittelbayerischen Zeitung …

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Ruhiger Mann mit Humor und enormen Wissensschatz

Nicht nur das neu im Volk erschienene „Turmschreiberbuch – Das bayerische Hausbuch auf das Jahr 2019“ würdigt das literarische Schaffen von Josef Fendl, auch drei Vertreter des „Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte e. V.“, Uschi Kufer, Harri Deiner und Albert Lönner, waren von dem Autor des Volk Verlags äußerst angetan, als sie ihm einen Besuch …

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Wo Larifari, Sisi und Biene Maja zu Hause sind

Nicht nur bei Sonnenschein ist der Starnberger See im Münchner Süden ein wunderbares Ausflugsziel für Kinder. „Mit Illustrationen, Fotos und Geschichten (…) zeigen die Autorinnen Susanna Partsch und Rosemarie Zacher in ihrem kindgerechten Reiseführer ‚Komm mit um den Starnberger See‘ (…), wo Larifari, Sisi und Biene Maja zu Hause sind und (…) was es dort …

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Das neue Turmschreiber-Hausbuch trumpft auf

Geschichten, Gedanken, Gedichte – Geburtstag! 60 Jahre schon tauschen sich die Münchner Turmschreiber, eine ebenso illustre wie renommierte Schriftstellervereinigung, über die bayerische Kultur, Sprache und Lebensart aus. Dass die schönsten literarischen Ergebnisse dieser rauchenden Köpfe jedes Jahr im sogenannten Hausbuch nachzulesen sind, dafür wirbt auch das Magazin „bayerns bestes“ in seiner Herbstausgabe 2018. In der …

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Max und Asta Ostenrieder in ihrem Garten am Weßlinger See

Würdigt Leben und Lebensleistung eines Münchner Architekten

In Jean Louis Schlims Buch „Max Ostenrieder – Ein Münchner Architekt an der Schwelle zur Neuzeit“ wird der Leser „unweigerlich erkennen (müssen), was Ostenrieder im Grunde antrieb und ihm dank seiner erstaunlichen Beharrlichkeit de facto zu erzielen gelang (…) und welche Wertschätzung er dementsprechend noch heute erfahren sollte“. „Das nunmehr vorhandene Lektüreangebot sorgt hier infolgedessen …

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Über das Verschwinden historischer Bauten

Vom Reiz der sichtbar gewordenen Zeit – des Verfalls: 39 verlassene Bauten in Bayern, alle Teil unseres unwiederbringlichen Kulturerbes, hat Stefania Peter für ihr Projekt „Das öde Haus“ beeindruckend porträtiert. „Die besondere Ästhetik von Bau und Zerstörung tritt in den fokussierten, mit feinstem Strich ausgeführten Zeichnungen deutlich hervor“, schreibt Friedrich Hettler in der Bayerischen Staatszeitung …

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Von kaum zu überschätzender Bedeutung

Im lange verschollenen und nun erstmals veröffentlichten Essay der Schriftstellerin Franziska zu Reventlow zum Ersten Weltkrieg nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Schonungslos und nichtsdestotrotz mit viel Esprit berichtet die Ikone der Schwabinger Bohème über elende Hungerzeiten in München, militärische Schikane und nicht zuletzt die abenteuerliche Rettung ihres Sohnes Rolf vor dem Tod im …

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Das architektonische Kleinod

Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins „Unser Dorf“ öffneten die aktuellen Besitzer die „Villa Ostenrieder“ in Weßling für alle Architekturinteressierten. In der SZ vom 19. Juni malt Patrizia Steipe das Bild eines gelungenen Get-togethers im „liebevoll gepflegten Garten“ des „architektonischen Kleinods“. Die Besucher „genossen zwischen Rosenspalieren den Seeblick und lauschten dem Weßlinger Schauspieler Peter Weiß, …

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Mutige, emanzipierte Frauen

In ihrem Buch „Die Fraueninsel“ „stellt Ingvild Richardsen […] drei Schriftstellerinnen und eine Malerin, die zu ihrer Zeit weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus bekannt waren“, vor. Die vier Frauen gehörten zur Künstlerkolonie auf der Fraueninsel im 19. Jahrhundert. Richardsen hat zu Emma Merk-Haushofer, Carry Brachvogel, Eva Gräfin von Baudissin und Marie Haushofer „viel Material …

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Revolte in München

50 Jahre ist es her, dass die 68er-Bewegung München, Bayern und schließlich die ganze Bundesrepublik veränderte. Karl Stankiewitz, der als junger Reporter hautnah am Geschehen war, hat seine Recherchen zu den damaligen Ereignissen zusammengetragen und in „München 68. Traumstadt in Bewegung“ veröffentlicht – die überarbeitete Taschenbuchversion der Erstausgabe aus dem Jahr 2008 stürmt nun aufs …

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Die Sonne lacht – ab in den Biergarten!

Zum Start der Biergartensaison nimmt uns Monika Judä in der 12. Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 23. März 2018 mit auf eine Reise in die Geschichte der oberbayerischen Wirtshauskultur. Für sie verkörpern „die alten Gasthäuser, in denen noch die bayerische Wirtshausgemütlichkeit gepflegt wird“ und die oft mit wunderschönen Kastaniengärten aufwarten können, die „Seele Bayerns“. Wie …

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Atmosphärische Dichte und wohliger Grusel

„Der ‚Klappermichl‘ stellt ein eindrucksvolles Zeitdokument dar“, schreibt Max Köppl in der aktuellen Aprilausgabe des Magazins „Lichtung“. Das Buch gewähre einen Blick in eine Zeit, „in der in Bayern die Monarchie regierte und Rad und Galgen herrschten“. 30 Schauermärchen lehren ihre Leser das Fürchten, öffnen dabei aber auch ein außergewöhnliches Fenster in die alte Zeit, …

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Lebendige Kirchengeschichte

„Kleine Reformationsgeschichten – Die Reformation im Kirchenkreis Bayreuth“ zeige, „wie sich eine populäre Vermittlung kirchengeschichtlicher Wissensbestände mit regionalgeschichtlichen, fachwissenschaftlich anregenden Vertiefungen verbinden lässt“, meint Martin Keßler aus Göttingen, der für die Theologische Literaturzeitung (März 2018/Heft 3) das „Lese- und Bilderbuch“ mit Genuss studiert hat. In 33 Beiträgen, die „ortsansässige Pfarrer und Dekane“ geschrieben haben, wird …

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Zwergerl

Einfach schee!

Ein größeres Lob kann es in Bayern – wo „ned gschimpft“ oft „globt gnua“ ist – kaum geben: „Einfach schee!“, heißt es im Münchner Merkur vom 26. Februar 2018 über die „Zwergerlgschichtn“, unser Hörbuch für kleine und große Bayern ab vier Jahren. Jakob Pischeltsrieder, seines Zeichens junger Student der Wald- und Forstwirtschaft und daher mit …

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Sinnliche Kaffeereise durch München

Passend zum Frühlingsanfang stellte die TZ in ihrer Ausgabe vom 29./30. März 2018 acht außergewöhnliche Cafés aus unserem Buch „Zuhause im Café“ vor, bei denen die ganze Familie auf ihre Kosten kommt und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Zur äußerst vielfältigen Kaffeehaus-Szene Münchens zählt beispielsweise das Café Fräulein, das „[…] die gute, alte Zeit …

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Köstliches aus Omas Nachlass

Mit „Köstliche[m] aus Omas Nachlass“ bringt die tz vom 1. Februar 2018 den Inhalt von „Das Altmünchner Backbuch. Süße Rezepte aus der Prinzregentenzeit für die Küche von heute“ genau auf den Punkt. Die „begeisterte Hobbyköchin“ Stefania Peter hat mit ihrem Mann Franz bereits ein Kochbuch mit Altmünchner Rezepten herausgebracht. Nun folgt ein Backbuch mit Rezepten …

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