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Bayerische Geschichte(n), 25/2016: Heimat in Bildern

Liebe Leserin, lieber Leser, Marienbad – Böhmens architektonische Perle, Schatzkammer der Heilquellen und Schauplatz der Weltgeschichte. Zusammen mit Franzensbad und Karlsbad bildet es das berühmte Bäderdreieck der westböhmischen Kurorte. Mit seinen wunderschönen Parkanlagen und romantischen Kolonnaden liegt Marienbad am Rande des Naturschutzgebietes des Kaiserwaldes. Das Herzstück der 13.000-Einwohner-Stadt, die bis 1946 überwiegend von Sudetendeutschen bewohnt …

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Bayerische Geschichte(n), 24/2016: Lebe lieber ungewöhnlich oder: Mehr Herz wagen

Liebe Leserin, lieber Leser, im Chiemgau, genauer gesagt in Riedering am Simssee, schlägt seit zehn Jahren das Herz eines einzigartigen Theaters. Drei ungewöhnliche Stücke, die es nur hier zu sehen gibt, eine gute Mischung aus Laien und Profischauspielern, die auf der Bühne zu echter Höchstform auflaufen, und eine Familie, deren Leben das Theater ist, sind …

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Bayerische Geschichte(n), 23/2016: Eine bayerische Wirtschaftselite stellt sich vor

Liebe Leserin, lieber Leser, das Begräbnis von Ernst Sachs im Jahr 1932 kam einem Staatsakt gleich. Auf dem Weg vom Werksgelände der Firma „Fichtel & Sachs“ zum Ehrengrab auf dem Schweinfurter Friedhof säumten Zehntausende die Straße, um den erfolgreichen Unternehmer auf seiner letzten Reise zu begleiten. Die Presse, darunter sogar Organe der Arbeiterschaft, würdigten in …

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Bayerische Geschichte(n), 22/2016: Ohrfeigen auf der Kanzel

Liebe Leserin, lieber Leser, die großen Meilensteine der Reformation sind uns allen vertraut: Martin Luthers Thesenanschlag im Jahre 1517 oder Philipp Melanchthons Confessio Augustana, in der die lutherischen Reichsstände sich 1530 zur ihrem Glauben bekannten. Doch was geschah hinter der großen Bühne? Wie wirkte sich der Umsturz der katholischen Lehren auf die kleinen Kirchengemeinden in …

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Bayerische Geschichte(n), 21/2016: Kleine Gebrauchsanweisung für das Paradies auf Erden

Liebe Leserin, lieber Leser, das Paradies: Wenn die biblische Erzählung stimmt, hat hier die Geschichte der Menschheit begonnen. Ein wunderbarer Ort, um die ersten wohlbehüteten Schritte auf der Erde zu unternehmen – weiches Gras unter den Füßen, blauer Himmel über dem Kopf, die Sonne wärmt und die Natur sorgt an jeder Ecke für fruchtig süße …

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Bayerische Geschichte(n), 20/2016: Dem Verlagsteam sein Lieblingsbuch

Liebe Leserin, lieber Leser, „da haben wir ein neues Manuskript, das schaut ihr euch jetzt alle einmal an, das ist was Besonderes“, verkündete unser Verleger eines Tages. Und dann haben wir uns den Kreuzbauern und seine Gans halt mal gemeinsam angeschaut. Es hat nicht lang gedauert, dann haben wir über die vielen liebevollen Details der …

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Bayerische Geschichte(n), 19/2016: Ein bayerischer Bestseller wird 35!

Liebe Leserin, lieber Leser, die Münchner Turmschreiber sind eine kleine Sensation im deutschsprachigen Literaturbetrieb. Die illustre Schriftstellervereinigung existiert nämlich bereits seit 1959. Hanns Vogel, ein echtes Münchner Kindl und seiner Stadt ein Leben lang als Schriftsteller, Dramaturg und Theaterleiter eng verbunden, rief die Turmschreiber zusammen mit sieben weiteren Autoren einst ins Leben. Benannt sind sie …

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Bayerische Geschichte(n), 18/2016: Mit Paula durch den Advent

Liebe Leserin, lieber Leser, draußen wird es immer kälter, die ersten Schneeflocken wurden schon gesichtet und die Weihnachtsfeiertage sind nicht mehr fern. In München fällt der Startschuss für die Adventszeit schon heute am 9. November, wenn um 10.00 Uhr der große Christbaum vor dem Rathaus aufgestellt wird. Paula und Luca, die beiden Helden von Diana …

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Bayerische Geschichte(n), 17/2016: Wilde Raubritter und schlotternde Mesner

Liebe Leserin, lieber Leser, wie viel Wahrheit steckt in den Sagen, die von einer Zeit erzählen, zu der in Bayern noch Hexen, Geister und der Teufel höchstpersönlich ihr Unwesen getrieben haben sollen? Die meisten der alten, lange nur mündlich überlieferten Geschichten tragen einen wahren Kern in sich und sind fest mit einem bestimmten Ort verbunden. …

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Bayerische Geschichte(n), 16/2016: Vielfalt im Bayerischen Wald

Liebe Leserin, lieber Leser, der Bayerische Wald ist vor allem bekannt für seine Naturlandschaft. Dabei wird häufig vergessen, dass er auch eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft ist. So birgt er neben Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern, Museen und Erlebnisorten, auch urige Gasthäuser, Brauereien, altes Handwerk. Einen alten Brauch kann man in St. Hermann in …

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Bayerische Geschichte(n), 15/2016: The last Queen of Bavaria

Liebe Leserin, lieber Leser, in dem kleinen Ort Bernried am Westufer des Starnberger Sees liegt das Schloss Höhenried. Einst lebte hier Wilhelmina Busch-Woods, die Tochter des amerikanischen „Bierkönigs“ Adolphus Busch aus der Brauereidynastie Anheuser-Busch. Die junge Brauereierbin kam 1911 bei einem Jagdausflug nach Bernried und kaufte sich praktisch im Vorbeifahren dort ein. Zuletzt besaß sie …

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Bayerische Geschichte(n), 14/2016: Im Zeichen des Drachen

Liebe Leserin, lieber Leser, seit mindestens 500 Jahren wird in Furth im Wald ein „Lindwurm“ gestochen. Der älteste schriftliche Nachweis für das Spektakel, das wohl seinen Ursprung in einem geistlichen Schauspiel während der Fronleichnamsprozession hat, findet sich im Further Ratsbuch von 1590. Die Tradition des Drachenstechens dürfte aber wohl noch weiter in die Vergangenheit zurückreichen. …

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Bayerische Geschichte(n), 13/2016: Und jetzt ein kühles Bier!

Liebe Leserin, lieber Leser, im mittelalterlichen Bayern trank man Wein und keinesfalls Bier. Der im ganzen Land angebaute Wein schmeckte nicht nur besser als das aus unzähligen, manchmal auch lebensgefährlichen Ingredienzen zusammengebraute Bier, er war auch deutlich länger haltbar und deshalb für einen lukrativen Handel geeignet. Um Bier als Wirtschaftsgut zu etablieren, musste man also …

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Bayerische Geschichte(n), 12/2016: Dreispitzbadehose und Eis am Stiel

Liebe Leserin, lieber Leser, wann genau der Mensch zu schwimmen begonnen hat, darüber gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Im alten Ägypten musste man wohl der höheren Gesellschaftsschicht angehören, wenn man schwimmen lernen wollte. Bei den Griechen hingegen war das Schwimmen genauso wichtig wie das Lesen und Schreiben, auch gehörte es zur militärischen Grundausbildung. Im angsterfüllten …

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Die Geschichte der bayrischen Spielkarten

Bayerische Geschichte(n), 11/2016: Kritische und Eisenbahner

Liebe Leserin, lieber Leser, das Watten ist ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich, zumal in Bayern. Dort gilt es, gleich nach dem Schafkopf, als bayerischstes aller Kartenspiele. Zwischen München und Rosenheim wird man es nicht gerne hören, aber das Schafkopfen war in Franken schon seit Längerem ein beliebter Zeitvertreib nach dem sonntäglichen Kirchgang, bevor fränkische …

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Bayerische Geschichte(n), 10/2016: Neue Nachbarn für die Münchner

Liebe Leserin, lieber Leser, ein paar Holzspäne von der Krippe Jesu, ein fast neun Meter langes ausgestopftes Krokodil, ein Päckchen Pinienkerne und sogar eine Mumie brachte Herzog Max in Bayern von seiner Orientreise im Jahr 1838 mit. Nicht nur Abenteuerlust, auch Sammelleidenschaft hatten den Herzog auf der Reise angetrieben, die insgesamt acht Monate gedauert und …

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Bayerische Geschichte(n), 09/2016: Badevergnügen anno dazumal

Liebe Leserin, lieber Leser, im Zeitalter der Aufklärung wurde auch die Medizin und damit die Vorstellung von Gesundheit und Hygiene reformiert. Empfohlen wurde jetzt Bewegung in der Natur, mit dem Fortschreiten der Industrialisierung auch der Aufenthalt an der „frischen Luft“. Wegen der zum Teil katastrophalen hygienischen Verhältnisse zog es die Städter in den Sommermonaten aufs …

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Bayerische Geschichte(n), 08/2016: Das Buch zum Bier

Liebe Leserin, lieber Leser, Biergarten das Gut einbauchen hendeln & käsen weghirnen vonzeitzuzeit abwässern mit dem Sonnen untergehen hindämmern und Maß los werden Nikolaus Dominik (1951 – 2012) Bestaubt sind unsere Bücher, der Bierkrug macht uns klüger. Das Bier schafft uns Genuß, die Bücher nur Verdruß. Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)   Volker …

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Bayerische Geschichte(n), 07/2016: Und Drachen gibt’s doch

Liebe Leserin, lieber Leser, „Der Geruch von Schwefel versengte die Luft. Langsam und träge ertönte ein Schnaufen und Grollen in der Dunkelheit. Rauchschwaden entstiegen der Höhle und wurden von einem glutroten Leuchten durchflutet. Zwei scharfe, goldene Augen mit geschlitzten Pupillen funkelten bedrohlich in der Finsternis. Dann trat er hervor: Der Drache war gewaltig – und …

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Bayerische Geschichte(n), 06/2016: Münchner Kindl und Schrapnell-Granate

Liebe Leserin, lieber Leser, „WER NIE MIT EINER VOLLEN MAASS / AUF EINEM MÜNCHNER KELLER SASS / DER WEISS NICHT WAS VOR ANDEREN VÖLKERN / DER LIEBE GOTT DEN BAYERN GAB.“ Der Bierkrug mit dieser Aufschrift, einem Bild der Stadtsilhouette und dem Münchner Kindl auf dem Zinndeckel war im ausgehenden 19. Jahrhundert ein beliebtes Souvenir …

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Bayerische Geschichte(n), 05/2016: Wie man Bier zu Geld macht

Liebe Leserin, lieber Leser, das Brauen von Weißbier, von Bier aus Weizen also, war in Bayern lange Zeit verboten. „Was dann das weiß Pier belangt“, befand Herzog Albrecht V. im November 1567, so sei dies „ein getrank, das weder nert, weder sterck, kraft noch macht gibt, und dahin gericht ist, das es die zechleut oder …

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Bayerische Geschichte(n), 04/2016: So oder so ähnlich könnte es gewesen sein

Liebe Leserin, lieber Leser, das haben Bayern und die Welt nun davon. „Streich Er alles ab ,Hopfen‘!“, soll  Herzog Wilhelm IV. seinerzeit gesagt haben, als man ihm den ersten Entwurf für das später als Reinheitsgebot berühmt gewordene Gesetz vortrug. Eine frisch eingeschenkte Maß hielt er, gemütlich in seinem Thron sitzend, schon in der Hand. Vielleicht …

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Bayerische Geschichte(n), 03/2016: Wo kimmt de her, wo geht di hi?

Liebe Leserin, lieber Leser, Harry Kämmerer nimmt seine Neue mit: Beim Münchner Krimifestival liest er aus seinem soeben im Volk Verlag erschienenen Roman „Mangfall ermittelt“. Die Oberkommissarin Andrea Mangfall, die Kämmerer für seine neue Krimireihe erfand, ist hauptberuflich bei der Münchner Mordkommission beschäftigt. Den Rest der Zeit wurschtelt sie sich durch ihr komplexes Privatleben in …

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Bayerische Geschichte(n), 02/2016: Absonderlein ist etwas matt

Liebe Leserin, lieber Leser, so vielgesichtig, wie der Bildhauer Helmut Ammann im Jahr 1987 sein Selbstporträt in Bronze arbeitete, so vielschichtig sah er auch seine eigene Persönlichkeit: Er habe 36 Seelen, sagte er über sich selbst. Dialogische Selbstgespräche, schriftlich in seinen Tagebüchern festgehalten, führten ihn aus Schaffens- und Lebenskrisen heraus: „So wie der Mensch, der …

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Bayerische Geschichte(n), 01/2016: Wann da Maschkera will, muss as Deandl mit eam tanzn

Liebe Leserin, lieber Leser, jetzt ist es wieder so weit: In Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen, aber auch in kleineren Ortschaften wie Farchant und Grainau sind die Maschkera unterwegs. Die Werdenfelser Fasnacht mit ihren uralten Ritualen beginnt nach Heiligdreikönig. Vor hundert Jahren allerdings, im Winter 1915, hatte man das Maskengehen wegen des Ersten Weltkriegs ganz verboten. Aber …

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Bayerische Geschichte(n), 33/2015: Rausch mit Nebenwirkungen

Liebe Leserin, lieber Leser, im ausgehenden 15. Jahrhundert kostete eine Maß Bier in München einen Pfennig, wohingegen man für dieselbe Menge des aus Italien stammenden, sogenannten „Welsch-Weins“ mindestens zehn bis 14 Pfennige hinlegen musste. Der gute „Malvasier“ kostete sogar 32 Pfennige, also mehr als ein „zünftiger“ Handwerker am Tag verdiente. Kein Wunder, dass die Münchner …

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