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Bayerische Geschichte(n), 2/2020: Weltoffenheit im altbayerischen Bauernland – 100 Jahre Penzberg

Liebe Leserin, lieber Leser, kurz nach der harten Zäsur des Ersten Weltkriegs und mitten in den bayerischen Revolutionswirren wurde Penzberg 1919 zur Stadt erhoben. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums im letzten Jahr erzählt der Historiker Reinhard Heydenreuter die Biografie seiner Heimatstadt von der ersten keltischen Siedlung bis zum überregional bedeutenden Wirtschaftsstandort.   Modern und dynamisch ist …

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Bayerische Geschichte(n), 1/2020: Gut oder Böse? Eine Frage des Zufalls …

Liebe Leserin, lieber Leser, schwarzhumorig und hinterfotzig, mörderisch und abgedreht sind die zwölf Kriminalgeschichten aus der Feder des bekannten Kabarettisten Werner Gerl – die im Übrigen meist ohne Ermittler auskommen. Der Leser darf in „Humord“ das finale Urteil über Gut und Böse treffen, wenn das Verbrechen in einer köstlichen Pointe seinen unvorhersehbaren Ausgang findet. Wer …

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Bayerische Geschichte(n), 22/2019: Für kleine und große Himmelsgucker

Liebe Leserin, lieber Leser, Ritsch Ermeier – Rundfunkredakteur, Musiker, Kabarettist, Gstanzllehrer und Autor – weiß genau, weshalb der Mond allezeit ab- und dann wieder zunimmt: Die Mondspatzl sind schuld! Wären die nur nicht so unwiderstehlich, wenn sie verführerisch duftend aus der Sternenküche kommen …   Wenn der Mond die frischen Spatzln riecht – vor allem …

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Bayerische Geschichte(n), 21/2019: Mord in der Wagnerstadt Bayreuth

Liebe Leserin, lieber Leser, Benno Behringer, der bärbeißige Hauptkommissar mit der Leidenschaft fürs Nibelungenlied und die fränkische Küche, bereitet sich eigentlich nur noch auf seinen baldigen Ruhestand vor. Da kommt ihm der Mord an einem Jogger im Park der Bayreuther Eremitage höchst ungelegen. Von hinten erstochen – eine grausige Tat. Behringer wird zum Leiter der …

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Bayerische Geschichte(n), 20/2019: Ein Frauenleben im München 1865 bis 1914

Liebe Leserin, lieber Leser, in ihren Lebenserinnerungen erzählt Maria Walser, Erbin der „Walsermühle“ im Münchner Lehel, von Umwälzungen der wachsenden Metropole München wie auch von persönlichen Schicksalsschlägen und lässt Geschichte lebendig werden. „Das Tagebuch der Maria Walser“ zeigt ein faszinierendes, aus dem Alltagsleben genommenes Porträt einer Epoche einschneidender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen von der Prinzregentenzeit …

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Bayerische Geschichte(n), 19/2019: Die Welt zu Besuch in Oberammergau

Liebe Leserin, lieber Leser, für Anton Lang, den berühmtesten Christus-Darsteller in der Geschichte der Oberammergauer Spiele, hätte auch alles anders kommen können – schließlich setzte man anfangs keine allzu großen Hoffnungen in sein Bühnentalent, auch wenn er wie so viele andere Oberammergauer Kinder als kleiner Junge die Passion im elterlichen Garten nachspielte. Berühmt wurde der …

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Bayerische Geschichte(n), 18/2019: Die Goldenen Zwanziger auf dem Land

Liebe Leserin, lieber Leser, das Ende des Ersten Weltkriegs läutete eine Zeit der Unsicherheit und Umbrüche ein. Die Schrecken des Krieges waren omnipräsent, die wirtschaftliche Lage prekär. Das Land musste neu aufgebaut werden. Der Einzug der neuen Energieform Strom kam da gerade recht. Doch während in den Städten die beginnende Elektrifizierung innerhalb kürzester Zeit für …

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Bayerische Geschichte(n), 17/2019: Biografie eines Überlebenden

Liebe Leserin, lieber Leser, an einem Novembertag des Jahres 1941 klingelte es bei der jüdischen Familie Ebstein in Breslau an der Wohnungstür. Längst litten die jüdischen Einwohner der Stadt unter den vielen Repressalien, auch der Alltag des 15-jährigen Alexander, genannt Alex, war von Verboten, Entwürdigung und Schikane geprägt. An diesem Tag öffnete er zwei mit …

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Bayerische Geschichte(n), 16/2019: Von Räubern, Rittern und rebellischen Weibsbildern

Liebe Leserin, lieber Leser, es ist schon ein Kreuz mit unserer Gesellschaft: Hierarchien und Autoritäten bestimmen das Leben. Immer gibt es da eine gewisse Obrigkeit, die dem Bürger sagt, was er zu tun und lassen hat – gleich, ob im 15. oder im 21. Jahrhundert. Nun ist der Bayer an sich ein eher der Eigenständigkeit …

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Bayerische Geschichte(n), 15/2019 – und EINLADUNG: Von schillernden Seefräulein und wilden Wassermännern

Liebe Leserin, lieber Leser, Erika Eichenseer hat sich längst als große Kennerin und vor allem Erzählerin bayerischer Märchen, Sagen und Legenden einen Namen gemacht. Und sie wird nicht müde, den lange verschollenen, von ihr wiederentdeckten Schatz an alten Geschichten aus der Sammlung Franz Xaver von Schönwerths bekannt zu machen. Eben ist der vierte Band ihrer …

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Bayerische Geschichte(n), 14/2019: Von Baumeistern, Henkern und berüchtigten Raubrittern

Liebe Leserin, lieber Leser, München, charmante Metropole und Millionendorf, hat seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1158 viel zu bieten – für Touristen wie Einheimische. Wer die mittelalterlichen Wurzeln der Stadt entdecken will, folgt am besten der Historikerin Susanne Herleth-Krentz auf ihrem Spaziergang durch „Das alte München“: Entlang des Verlaufs der einstigen Stadtmauern samt ihrer großen …

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Bayerische Geschichte(n), 13/2019: Lügenlyrik, erfundene Heilige und die ewige „Mingamietmisere“

Liebe Leserin, lieber Leser, der 38. Jahrgang des „Bayerischen Hausbuchs“ führt mit seiner bunten, spannenden Mischung aus Kurzgeschichten, Essays, Gedichten, historischen Einblicken, Romanauszügen und Anekdoten tief hinein in den bayerischen Literaturkosmos. Dazu nehmen sich die Turmschreiberinnen und -schreiber in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum gemeinsam zur Brust: Der 300. Geburtstag von Lügenbaron Münchhausen wird mit …

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Bayerische Geschichte(n), 12/2019: Café-Vielfalt im Münchner Umland

Liebe Leserin, lieber Leser, als Margot Asam im Huglfinger Gemeindeblatt von der Initiative des Bürgermeisters las, das alte Bahnhofsgebäude durch ein frisches Konzept wieder zum Leben zu erwecken, kam sie gemeinsam mit ihrer Nachbarin Alexandra Thieler sofort auf die Idee, hier ein Café zu eröffnen. Wer nun aber eine triste und zugige Bahnhofshalle erwartet, der …

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Bayerische Geschichte(n), 11/2019: Genussreise durch die ausgezeichnete bayerische Küche

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn das junge Gastgeberpaar Andrea Reisinger-Hoffmann und Wolfgang Reisinger im mittelfränkischen Hoffmanns-Keller in Spalt das Damwild-Carpaccio mit Haselnuss-Kräuter-Pesto und Holunder-Kapern auf den Teller zaubert, dann wird eines schnell klar: Hier stehen Wirte am Herd, die sich traditionellen Zubereitungsarten und hochwertigen heimischen Lebensmitteln verschrieben haben und damit ein klares Zeichen für die …

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Bayerische Geschichte(n), 10/2019: Wilde Wasser, verwunschene Moore und steile Gipfel

Liebe Leserin, lieber Leser, der markante Leonhardstein gehört mit seinen 1.452 Metern zwar nicht zu den höchsten Gipfeln der Tegernseer Berge, ein wenig sportlich sollte man für den Aufstieg aber schon sein. Belohnt wird die Anstrengung mit einem atemberaubenden Blick über das Weißachtal, weit ins Karwendel und hinüber zum Isarwinkel. Abenteurer kommen bei dieser anspruchsvollen …

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Bayerische Geschichte(n), 9/2019: Oberbayerns herrliche Golflandschaften

Liebe Leserin, lieber Leser, Oberbayerns Golfanlagen gehören zu den schönsten in Deutschland. Die Frage nach dem „Wieso?“ ist mit Blick auf die herrlichen bayerischen Landschaften schnell beantwortet. Verträumte Almen, idyllische Seen oder die schneeverhangenen Alpen prägen die unterschiedlichen Golfplätze. Kein Wunder also, dass sich mit dem Golfplatz Beuerberg auch eine Anlage in Oberbayern befindet, die …

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Bayerische Geschichte(n), 8/2019: Max macht Unfug

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht wäre Rosi Hagenreiner nie auf die Idee gekommen, ein Buch über Max, ihren „bayerischen Michel aus Lönneberga“, zu schreiben, wenn der fünfjährige Sohn ihrer Nichte nicht seinerzeit mit dem Auto der Eltern in den Keller gefahren wäre. „So ein Unglück!“, ruft im Buch die Nachbarin Elisabeth Hupf, als genau das …

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Bayerische Geschichte(n), 7/2019: Ein Roman über den stärksten Mann Bayerns

Liebe Leserin, lieber Leser, Vorkriegszeit im ländlichen Bayern: Während die Industrialisierung im Inntal Einzug hält, stemmt ein Bauernbub aus Kolbermoor jeden Tag Mehlsäcke im Dachkammerl über der Sägemühle des Großvaters. Josef Straßberger hat ein Ziel – der stärkste Mann der Welt zu werden. Und weder seine Herkunft noch die Einberufung ins „1. Bayerische Fußartillerie-Regiment“ können …

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Bayerische Geschichte(n), 6/2019: Eine Schrift erobert die Welt

Liebe Leserinnen und Leser, am 21. Juli 1969 landete die Apollo-11-Misson der NASA auf dem Mond. Zwei Plaketten befinden sich noch heute an dieser Stelle und erinnern an dieses epochale Ereignis der Menschheitsgeschichte: „HERE MEN FROM THE PLANET EARTH FIRST SET FOOT UPON THE MOON […] WE CAME IN PEACE FOR ALL MANKIND“. Die Schrift, …

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Bayerische Geschichte(n), 5/2019: Mörderisches Bamberg

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Werner Rosenzweig in seinem „Mörderischen Bamberg“ die Handlung zwischen dem UNESCO Welterbe Bamberger Dom und dem modern-kühlen Glasbau der Mediengruppe Oberfranken spielen lässt, dann merkt man eines sofort: Der fränkische Spezialist für Regionalkrimis kennt seine Heimat wie seine Westentasche. Und zwar so gut, dass Touristen den Stadtführer eigentlich zu Hause …

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Bayerische Geschichte(n), 4/2019: Bomben auf Augsburg

Liebe Leserin, lieber Leser, es war die Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944, als der Bombenkrieg auf Augsburg seinen schmerzlichen Höhepunkt fand. In nur wenigen Stunden stürzten rund 1.200 Tonnen Metall, Sprengstoff und Brandmittel auf die Stadt. Während sich in den Luftschutzkellern Frauen, Kinder und ältere Leute in Todesangst aneinanderdrückten, fraßen sich die …

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Bayerische Geschichte(n), 3/2019: 56 Jahre Warten auf Gerechtigkeit

Liebe Leserin, lieber Leser, während andere Nazi-Verbrecher sofort nach Kriegsende von den Siegermächten zur Rechenschaft gezogen wurden, kam Anton Malloth jahrzehntelang unbehelligt davon. Versäumnisse der deutschen, tschechischen und italienischen Behörden sowie mehrfache Wechsel von Wohnort und Staatszugehörigkeit führten dazu, dass der ehemalige SS-Wachmann des Gestapo-Gefängnisses „Kleine Festung“ in Theresienstadt erst 2001, im Alter von 90 …

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Bayerische Geschichte(n), 2/2019: Von Steinkäuzen, Totenuhren und Nachzehrern

Liebe Leserin, lieber Leser, nach dem schrecklichen 14. Jahrhundert, in dem Epidemien und Hungersnöte die bayerischen Lande versehrt hatten, brachte es der Durchschnittsbayer nur auf eine Lebenserwartung von knapp 35 Jahren. Da war es gut, dass man auf ein scheinbar ausgeklügeltes Frühwarnsystem zurückgreifen konnte, das vor allem aus Naturphänomenen bestand, die man nur richtig deuten …

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Bayerische Geschichte(n), 1/2019: Wo Bäume singen und Holzfräulein zaubern

Liebe Leserin, lieber Leser, der Wald ist ein Sehnsuchtsort – heute mehr denn je. Die konzentrierte Stille unter dem Dach alter Bäume lässt unsere Gedanken frei und unseren Atem ruhig werden. Ob wir bei einem Spaziergang im lichtdunklen Forst immer noch dem ein oder anderen Waldgeist begegnen, ohne es zu merken? Für die Menschen früherer …

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Bayerische Geschichte(n), 25/2018: Im Zwergerlhäuschen unter der großen Buche …

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn der Wichtl und der Burzl morgens aus der Tür ihres Zwergerlhäuschens unter der großen Buche lugen und kurz darauf hüpfend und pfeifend durch das Unterholz streifen, sollte man sich als Waldbewohner in Acht nehmen. Doch egal, was die beiden Zwergerl wieder anstellen, wenn sie wirklich mal über die Stränge schlagen, …

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Bayerische Geschichte(n), 24/2018: Historische Bräuche der Bayern

Liebe Leserin, lieber Leser, das bayerische Lebensgefühl wird seit Jahrhunderten von Kirchweih und Erntedank geprägt, von Pferdeumritten und Kräuterweihen, Maiandachten, Wetterläuten und Johannisfeuern. Viele dieser Bräuche und Feste werden noch gepflegt oder gerade wiederentdeckt, andere dagegen drohen, in Vergessenheit zu geraten. Karl Baum hat sie gesammelt und damit ein lebendiges, kompaktes und persönliches Buch gefüllt. …

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