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Stephanie Bjarnason schenkt in ihrem Café eine eigene Röstung mit dem Namen „Álfrún“ (Elfengeheimnis) aus.

Bayerische Geschichte(n), 18/2017: Münchner Cafés und ihre Geschichten

Liebe Leserin, lieber Leser, als Alexander Grobitsch im Jahr 1964 im Münchner Westend seinen kleinen Milchladen eröffnete, konnte er nicht ahnen, dass sein Name noch heute untrennbar mit dem Haus in der Sandtnerstraße 5 verbunden sein würde. „Lohner & Grobitsch“ heißt das gemütliche Eckcafé, das hier seine Heimat gefunden hat. 2010 ging der denkmalgeschützte Laden …

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Der gefährliche Rausch: Der Maunzinger-Feschl kann sich bis heute nicht erklären, warum ihm seine Gattin daheim den „Leberkäs“ ins Gesicht geschmissen hat und dass der gestunken hat wie ein Misthaufen … (Illustration: Peter Engel)

Bayerische Geschichte(n), 17/2017: Oskar Maria Graf bittet zu Tisch

Liebe Leserin, lieber Leser, als literarische Motive eröffnen Essen und Trinken ein schier unermessliches Feld. Für Oskar Maria Graf muss es eine gewaltige Freude gewesen sein, dieses Feld bis in die kleinsten Winkel auszuloten. Und dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund: In Grafs Texten wird nicht vornehm diniert, sondern mit unbändiger Lust gefressen …

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Weihenlinden

Bayerische Geschichte, 16/2017: Restaurierung – gewusst wie

Liebe Leserin, lieber Leser, eine der besprochenen Methoden und Techniken stellt die minimalinvasive Restaurierung dar, die am Beispiel von Salzverminderungsmaßnahmen am Mirakelzyklus der Wallfahrtskirche „Hl. Dreifaltigkeit“ in Weihenlinden diskutiert wird. Der Zyklus mit 42 Mirakelbildern aus dem Jahr 1757 wurde bereits mehrmals restauriert, zuletzt 1976. Im Laufe der Zeit wurden die Mal- und Fassungsschichten durch …

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Programm Scharfrichter

Bayerische Geschichte(n), 15/2017: Die Scharfrichter der Maxvorstadt

Liebe Leserin, lieber Leser, Münchens Geschichte ist voll von kulturellen Höhepunkten. Doch kaum eine Zeit steht so sehr für neu aufblühende, opulente, kraftvolle Kunst wie die Jahre zwischen der ausgehenden bayerischen Monarchie und der Weimarer Republik. Um 1900 brach eine schier unglaubliche Flut an Kunstschaffenden über die Residenzstadt der Wittelsbacher herein. Die Herrscherfamilie befeuerte diesen …

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Beispiel eines Grabhügels in Polen, der durch Airborne Laserscanning (ALS) entdeckt wurde (Foto: Janusz Czebreszuk u.a.)

Bayerische Geschichte(n), 14/2017: Der Wald als Bewahrer menschlicher Kultur

Liebe Leserin, lieber Leser, die Landschaften Europas sind geprägt durch eine einzigartige und faszinierende Vielfalt, die anderenorts kaum in diesem Maße zu finden ist. Es ist daher äußerst wichtig, unser kulturelles Erbe in der Natur zu bewahren und zu beschützen. Nichtsdestotrotz muss auch weiterhin eine sinnvolle Waldnutzung gewährleistet sein. Daher gilt es, eine Balance zwischen …

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Das Lamm, Quelle des Lichts und Lebens, 1958. Mittelfenster des Himmlischen Jerusalems in der Lutherkirche in München-Giesing (Foto: Isabella Krobisch)

Bayerische Geschichte(n), 13/2017: Der Glaskünstler Helmut Ammann

Liebe Leserin, lieber Leser, Helmut Ammann wurde 1907 in Shanghai als Sohn eines Berliner Arztes geboren. Er lebte seit Anfang der 1930er Jahre in München, wo er als Bildhauer tätig war. Seine Kunst war jedoch nicht auf einen Bereich beschränkt, denn Ammann benutzte viele Materialien, wie Bronze, Stein, Holz und Glas. Zudem war er auch …

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Ein Bild gewordenes Klischee: die Sennerin Therese Kolb in ihrem ersten Almsommer auf der Lechneralm. Das Dirndl dürfte sie nur für den Fotografen angezogen haben, für die Arbeit auf der Alm war so ein Feiertagsgewand viel zu schade (Foto: Elisabeth Lederer).

Bayerische Geschichte(n), 12/2017: Die Sache mit der Sünd‘

Liebe Leserin, lieber Leser, im Jahr 1841 dichtete der österreichische Schriftsteller Johann Nepomuk Vogl seine Ballade „Alpenunschuld“ mit der berühmt-berüchtigten Refrainzeile „Auf da Oalm da gibts kan Sünd!“ – der vermutlich meistzitierte Spruch über das Liebesleben auf der Alm. Augenzwinkernd wird auf den kontrollfreien Raum Alm angespielt: Was hoch oben in den Bergen geschieht, kann …

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Protest

Bayerische Geschichte(n), 11/2017: Freising in alten Fotografien

Liebe Leserin, lieber Leser, Sonntag, 18. Mai 1919: Der Bürgermeister der Stadt Freising, Stephan Bierner, steht auf der Terrasse des Laubenbräus und spricht sich gegen den Entwurf des Versailler Friedensvertrags aus. Auf dem Freisinger Marienplatz vor ihm haben sich, wie es scheint, alle Bürger und vereinzelt auch Bürgerinnen der Stadt zur Protestversammlung zusammengefunden. Die Empörung …

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Auf dem Dach des Alten Rathauses in Neustadt an der Aisch dreht jeden Tag Schlag zwölf Uhr das Wahrzeichen der Stadt - ein  Ziegenbock – seine Runden (Foto: Wikipedia).

Bayerische Geschichte(n), 10/2017: Von diebischen Katzen, tanzenden Geißböcken und heiligen Hostien

Liebe Leserin, lieber Leser, jede Region Bayerns hat ihre eigenen Sagen und Legenden. Der Steigerwald ist da keine Ausnahme und so manche mystische, sagenhafte Begebenheit soll sich in seinen malerischen Städtchen und Dörfern zugetragen haben, so auch in Neustadt an der Aisch: Im Jahr 1461 wurde die Stadt von den Truppen des Herzogs Ludwig von …

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Kein Turmzimmer ist zu hoch für den Prinzen auf seinem fliegenden Kästchen (Illustration: Peter Engel).

Bayerische Geschichte(n), 9/2017: Ein Märchenschatz für die Ohren

Liebe Leserin, lieber Leser, ein Schreiner, der im Verlies des Königs darbt. Ein verzogener, launischer Prinz mit roten Stiefeln. Und eine Prinzessin, die im höchsten Zimmer des Turms auf Erlösung wartet. Die Ausgangslage des Märchens „Das fliegende Kästchen“ hört sich für jeden Kenner von Sagen und Legenden, Märchen und Mythen sehr vielversprechend an – und …

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Aquarell Glockenturm

Bayerische Geschichte(n), 08/2017: Utopia im Herzen des Chiemsees

Liebe Leserin, lieber Leser, die besondere Atmosphäre der Fraueninsel, dieses abgeschiedenen, verwunschenen, kleinen Utopia im Herzen des Chiemsees, wussten Anfang des 20. Jahrhunderts schon zahlreiche bekannte Maler, Dichter und Schriftsteller zu schätzen, darunter z.B. Ludwig Thoma, Karl Stieler oder die Künstlerfamilie Haushofer – der Maler Maximilian Haushofer hatte den Weg für die Künstlerkolonie geebnet. Man …

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Zwergerl

Bayerische Geschichte(n), 7/2017: Drunten im Wald …

Liebe Leserin, lieber Leser, Jakob Pischeltsrieder wollte das Vermächtnis seines Großvaters erhalten. Dessen schönste selbsterfundene Gute-Nacht-Geschichten rund um die Abenteuer zweier bayerischer Zwergerl hat der Student der Wald- und Forstwirtschaft nun mit fröhlich-frechem Charme aufgeschrieben: Ob mit den Marderbuam, dem Rehbock Sepp oder den Frischlingen, mit allen sind die beiden Zwergerl gute Spezln und haben …

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Aquarelle_Altstadt

Bayerische Geschichte(n), 6/2017: Spiel mit Licht und Farbe

Liebe Leserin, lieber Leser, manchmal fangen gezeichnete Bilder die Realität schöner ein als eine Fotografie: Mit zarten Farben und dem Wissen, sie sicher einzusetzen, spielt der Architekt und Maler Hans-Ulrich Schmidt in seinen Aquarellen mit dem Licht und taucht so z. B. die Münchner Altstadt in schönste Sonnenaufgangsstimmung. Vom Gebäude der Versicherungskammer Bayern aus gelingt …

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Semmel ist die Bezeichnung für Gebäck aus weißem
Weizenmehl. Weswegen ein
Roggenschuberl natürlich keine Semmel ist. Folgerichtig kennt die bairische Backtradition zahlreiche weitere Bezeichnungen für
kleines Brotgebäck wie Kuppeln, Pfenningmuckerl,
Maurerlaiberl oder Riemische Weckerl

Bayerische Geschichte(n), 5/2017: Die Irrungen und Wirrungen der bairischen Sprache

Liebe Leserin, lieber Leser, was macht eine bayerische Hausfrau, wenn ein Rezept die Beigabe von säuerlichen Kirschen erfordert? Sie notiert „Weichseln“ (bairisch) auf ihrem Einkaufszettel, fragt im Supermarkt nach „Sauerkirschen“ (hochdeutsch) und bekommt schließlich ein Glas „Schattenmorellen“ (norddeutsch). Sprachverwirrung total – dabei fußt die bayerische Eigenheit in Sprachdingen, der liebevoll gepflegte Dialekt, auf einem äußerst …

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Die Lepanto-Monstranz : Das liturgische Schaugerät erinnert in der Ingolstädter Kirche „Maria de la Victoria“ an die Seeschlacht des Jahres 1571. (Foto: Stadt Ingolstadt)

Bayerische Geschichte(n), 4/2017: Eine Seeschlacht, ein Blauer König und ein besonderer Schuh

Liebe Leserin, lieber Leser, lasst uns Gott danken, „der vns vnd der gantzen Christenhait so grosse gnad ertzaigt, vnd ein solchen trutzigen blutgierigen feindt so gewaltiglich gestutzet hat“. So oder so ähnlich donnerte es im Jahr 1571 von den Kanzeln in ganz Bayern herab. In der Schlacht von Lepanto war es einer christlichen Armada unter …

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Lesung Drehleiher: Absturz, Mangfall ermittelt

Bayerische Geschichte(n), 3/2017: Packende Texte mit handgemachter Musik

Liebe Leserin, lieber Leser, ein Mann, getötet durch 50 Messerstiche. Eine zweite Leiche folgt, Gesicht unkenntlich, feige vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen. Die Münchner Kripo-Kommissarin Andrea Mangfall löst ihren zweiten Fall im Volk Verlag und hat alle Hände voll zu tun – ebenso wie Autor Harry Kämmerer, der den zweiten Band der Reihe „Mangfall ermittelt“ …

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Römische Vici und Verkehrsinfrastruktur in Raetien und Noricum

Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege Band 15: Römische Vici und Verkehrsinfrastruktur in Raetien und Noricum

Sehr geehrte Damen und Herren, „unter ,Vicus‘ werden […] alle Siedlungsagglomerationen verstanden, die einerseits über landwirtschaftliche Einzelbetriebe hinausgehen bzw. ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt nicht primär im Agrarbereich haben, andererseits über kein Stadtrecht verfügen, also weder municipia noch coloniae darstellen.“ Zahlreiche Niederlassungen dieser Art, die sich irgendwo zwischen Dorf und Stadt einordnen lassen, entstanden in Mitteleuropa vor allem …

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Internationaler Frauentag am 8. März 2017

Liebe Leserin, lieber Leser, „Eine Frau zu sein ist eine schwierige Aufgabe, da sie daraus besteht, mit den Männern umzugehen“, das erkannte schon der berühmte britische Schriftsteller Joseph Conrad. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März möchten auch wir allen Frauen zur tagtäglichen Meisterung dieser Aufgabe gratulieren – und dazu eine Reihe inspirierender Bücher über …

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Der Schmidt Max reist zu bayerischen Brauerein

Bayerische Geschichte(n), 2/2017: Brauhäuser im Bayerischen Fernsehen

Liebe Leserin, lieber Leser, Sudhäuser im Kreuzgewölbe, Flaschenlager mit historischem Steinbelag und Mälzereien zwischen Säulen. Der Schmidt Max (Bayerisches Fernsehen, „Freizeit“ am 5. März 2017, 18.45 Uhr) ist mit seinem alten Kadett und dem Wohnwagen losgezogen, um denkmalgeschützte Brauhäuser und -wirtschaften in Bayern aus dem Buch Genuss mit Geschichte. Reisen zu bayerischen Denkmälern – Brauhäuser, …

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Innenhof mit Schlosskapelle Blutenburg. Aufnahme ca. 1950

Bayerische Geschichte(n), 1/2017: „Mir san net von Pasing, mir san net von Loam …“

Liebe Leserin, lieber Leser, „… mir san halt im lustigen Menzing dahoam!“, heißt es im Refrain des Menzinger Lieds. Und weiter: „Mir san no a halbs Dorf und scho halbert a Stadt.“ Aus diesen Zeilen spricht nicht nur ein großer Stolz der Ober- und Untermenzinger auf ihre Heimat, es zeigt auch wie viel Wert hier …

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Müller'sches Volksbad

ZUM VALENTINSTAG: Schenken Sie Ihren Liebe Zeit!

Liebe Leserin, Lieber Leser der Valentinstag rückt näher – und für alle, denen rote Rosen und herzförmige Pralinen zu abgedroschen sind, haben wir die besten Tipps für das wohl wertvollste Geschenk, das man seinen Lieben machen kann: Zeit! Schenken Sie doch einen gelungenen Tag in München: Als erste Station legen wir Ihnen das Müller´sche Volksbad …

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Marienbad/Mariánské Lázně im Winter (Egerland) (Foto: Erich Hemmel)

Bayerische Geschichte(n), 25/2016: Heimat in Bildern

Liebe Leserin, lieber Leser, Marienbad – Böhmens architektonische Perle, Schatzkammer der Heilquellen und Schauplatz der Weltgeschichte. Zusammen mit Franzensbad und Karlsbad bildet es das berühmte Bäderdreieck der westböhmischen Kurorte. Mit seinen wunderschönen Parkanlagen und romantischen Kolonnaden liegt Marienbad am Rande des Naturschutzgebietes des Kaiserwaldes. Das Herzstück der 13.000-Einwohner-Stadt, die bis 1946 überwiegend von Sudetendeutschen bewohnt …

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Der Begegnung des Himmeguggas mit dem außerirdischen Wesen, nach dem er schon so lange Ausschau gehalten hat, wohnt etwas Magisches inne.

Bayerische Geschichte(n), 24/2016: Lebe lieber ungewöhnlich oder: Mehr Herz wagen

Liebe Leserin, lieber Leser, im Chiemgau, genauer gesagt in Riedering am Simssee, schlägt seit zehn Jahren das Herz eines einzigartigen Theaters. Drei ungewöhnliche Stücke, die es nur hier zu sehen gibt, eine gute Mischung aus Laien und Profischauspielern, die auf der Bühne zu echter Höchstform auflaufen, und eine Familie, deren Leben das Theater ist, sind …

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Geheimer Kommerzienrat Dr. Ernst Sachs, um 1930 (Foto: Sachs-Archiv der ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt)

Bayerische Geschichte(n), 23/2016: Eine bayerische Wirtschaftselite stellt sich vor

Liebe Leserin, lieber Leser, das Begräbnis von Ernst Sachs im Jahr 1932 kam einem Staatsakt gleich. Auf dem Weg vom Werksgelände der Firma „Fichtel & Sachs“ zum Ehrengrab auf dem Schweinfurter Friedhof säumten Zehntausende die Straße, um den erfolgreichen Unternehmer auf seiner letzten Reise zu begleiten. Die Presse, darunter sogar Organe der Arbeiterschaft, würdigten in …

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Der Ort Selb in einer Handzeichnung des „Sechsämterlandes“ aus der sogenannten Selber Chronik des Diakons Magister Paul Reinel von 1560. Das Sechsämterland entspricht heute in etwa dem heutigen Landkreis Wunsiedel. (Foto: Stadtarchiv Wunsiedel/Peter Seißer)

Bayerische Geschichte(n), 22/2016: Ohrfeigen auf der Kanzel

Liebe Leserin, lieber Leser, die großen Meilensteine der Reformation sind uns allen vertraut: Martin Luthers Thesenanschlag im Jahre 1517 oder Philipp Melanchthons Confessio Augustana, in der die lutherischen Reichsstände sich 1530 zur ihrem Glauben bekannten. Doch was geschah hinter der großen Bühne? Wie wirkte sich der Umsturz der katholischen Lehren auf die kleinen Kirchengemeinden in …

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Bayerische Geschichte(n), 21/2016: Kleine Gebrauchsanweisung für das Paradies auf Erden

Liebe Leserin, lieber Leser, das Paradies: Wenn die biblische Erzählung stimmt, hat hier die Geschichte der Menschheit begonnen. Ein wunderbarer Ort, um die ersten wohlbehüteten Schritte auf der Erde zu unternehmen – weiches Gras unter den Füßen, blauer Himmel über dem Kopf, die Sonne wärmt und die Natur sorgt an jeder Ecke für fruchtig süße …

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