Presseecho

Die Leonhardskirche in Forst wird nach altem Brauch in einer Prozession umritten. (Foto: Hubert Mayer)

Reich bebildert und voller Überraschungen

Einem „reich bebilderten Besuch in einem der reizvollsten Gebiete Oberbayerns“ gleiche das Buch „Pfaffenwinkel. Ein Hauch vom Paradies“ von Manfred Amann und Hubert Mayer, schreibt Inge Hagen in „Bayern im Buch“ (Heft 1/2016). Und weiter: „Vom ,Ausräuchern‘ am Dreikönigsfest über die barocken heiligen Gräber in Benediktbeuern und Dießen, Sonnwendfeuer, Ochsenrennen bis zum ,Christkindlwiaga‘ in Peiting …

Weiterlesen
Der Handstand war fast 25 Jahre die Zugabe bei den Konzerten von Fredl Fesl - eine Zeit lang trat er aber auch als Zirkusakrobat auf. (Foto: Archiv Fredl Fesl)

Verquer-nachdenkliches Vermächtnis

„Er mag’s immer noch griabig – sonst hätte er nicht die Muße gefunden, dieses ureigene Werk zu verfassen“, schreibt Harald Grimm in „Bayern im Buch“ über Fredl Fesls Autobiografie „Ohne Gaudi is ois nix“. Das Buch sei „eine Art Vermächtnis seiner verquer-nachdenklichen und schlitzohrigen Kunst als volkstümlicher Lieder-Macher – wie es auch seine Wegbegleiter alle …

Weiterlesen
Der Fuchsgarten ist von hohen Mauern umgeben, die Beete sind streng geometrisch angelegt und mit Buchshecken eingefasst.

Kräutererlebnisse für die ganze Familie

„Vorgestellt werden alte Burg-, Schloss- und Klostergärten, sehenswerte Apothekergärten, an naturkundliche, botanische und medizinhistorische Museen angegliederte Gärten, Naturerlebnisgärten, Kräuterlehrgärten, Schulgärten und auch kleine private Gartenparadiese“, schreibt Josef Schnurrer über das Buch „Bayerns schönste Kräutergärten“ von Marion Reinhardt in „Bayern im Buch“ (Heft 1/2016). Sein Fazit: „Wer sich nicht nur Kräuterwissen aneignen, sondern dies zudem mit …

Weiterlesen
Apfel im Schlafrock

Gaumenfreuden und Lesegenuss

„Seien es würzige Suppen oder pikante Fleisch-, Wild- und Fischgerichte, raffinierte Salatkreationen, deftige Mehlspeisen oder duftende Desserts, die Speisekarte mit Gaumenfreuden aus der Pfanne, dem Kochtopf oder dem Backrohr ist bereits ein Lesegenuss“, gerät der Rezensent Hannes S. Macher in „Bayern im Buch“ (Heft 1/2016) über das „Altmünchner Kochbuch“ der Maria Pauly ins Schwärmen. Und …

Weiterlesen
Stimmungsvolle Bilder einer eindrucksvollen Stadtlandschaft: Blick über das ehemalige „Frauendorf“. (Foto: Nick Frank)

Ein Stück Weltarchitektur

Das Münchner Olympiagelände ist „Habitat, Wohn- und Lebensraum, für rund 10.000 Menschen und ein Viertel, das vielen Münchnern unbekannt ist, weil es als eher unattraktives Betonquartier aus den 1970er Jahren gilt“, schreibt Alois Bierl in „Bayern im Buch“ (Heft1/2106) über das Buch „Habitat. Das Olympische Dorf in München“ von Anne Berwanger, Nick Frank und Christian …

Weiterlesen
Dicke Brillengläser und weißer Kittel: Herr Beck führt seinen Laden schon seit 48 Jahren. Manchmal sind es auch 56, je nachdem, wie er aufgelegt ist. (Fotos: Sabine Jörg)

Reminiszenz an das München der 1970er Jahre

„Die Wäsche hing montags noch zum Trocknen auf dem Balkon, ein Änderungsatelier bot seine Dienste ebenso an wie ein Pferdemetzger. Ein vielbesuchtes städtisches Brause- und Wannenbad gab es auch und ein Elektrogeschäft, das noch Rundfunkgeräte reparierte …“, so schwärmt Hannes S. Macher in „Bayern im Buch“ (Heft 1/2016) über das Buch „Wiedersehen mit Haidhausen“ von …

Weiterlesen
Der Husar: ein Angehöriger der leichten Reiterei in ungarischer Nationaltracht. Der Husarenkrapfen: eine kleine Köstlichkeit, die mit Hagebuttenmarmelade gefüllt besonders gut schmeckt. (Illustration: Stefania Peter)

Vom Blitzkuchen bis zur Zwetschgenmarmelade

„Über 100 hervorragende, bewährte Rezepte für Kuchen, Torten, Gebäck, für Aufläufe, Puddings und Cremes, für Likör und Marmelade aus der Zeit um 1900“, versammelt das „Altmünchner Backbuch“ von Ida Riss. „Trotz ihrer zum Teil ungewohnten Angaben laden sie sie zum Nachmachen ein“, schreibt Inge Hagen in „Bayern im Buch“ (Heft 1/2016). Das Buch, so findet …

Weiterlesen
Dieser Bierkrug von 1895 stammt von Villeroy & Boch, Mettlach. Deckel und Dekoration wurden bei Jos. M. Mayer in München gefertigt. (Foto: Franz Kimmel/Jüdisches Museum München)

Bayerisch-jüdische Biergemeinschaft

„Jahrhundertelang beteiligten sich Juden rege am Brauwesen in Deutschland“, schreibt Rozsika Farkas am 29. April 2016 in der „Zukunft“, dem Informationsblatt des Zentralrats der Juden in Deutschland über die Ausstellung „Bier ist der Wein dieses Landes“, die zum Jubiläums des Bayerischen Reinheitsgebots im Jüdischen Museum in München eröffnet wurde. „Seit 500 Jahren halten die Bayern …

Weiterlesen
Bier und Barock

Genießertouren für Leib und Seele

Als „Kirchenführer der etwas anderen Art“ bezeichnet Stefanie Goss im Münchner Merkur vom 14./15./16. Mai 2016 das Buch „Bier und Barock“ von Barbara Schwarz. Wirtshaus und Kirche, so schreibt sie, bilden in den meisten oberbayerischen den Mittelpunkt des Ortes und ziehen die Besucher an: „Barbara Schwarz hat in ihrem Buch unter anderem auch Mangfalltal und …

Weiterlesen
Es ist wieder so weit: Was gibt es Schöneres bei schönem Wetter als ein Bier im Biergarten? (Foto: Volker Derlath)

Von Quatsch bis Qualität

„Das Bier und seine Menschen, das ist eines der großen Themen von Volker Derlath“, schreibt Katia Meyer-Tien in der Mittelbayerischen Zeitung vom 29. Mai 2016 über das Buch „Sei mir gegrüßt, du Held im Schaumgelock!“. Und weiter: „Eines von Derlaths Bildern zeigt einen Mann, den Maßkrug in der Hand, am Mund, die Stirn in Falten, …

Weiterlesen
Die Rossschwemme an der Würmbrücke 1911 auf einer Fotografie aus dem Kunstverlag „Heimat“ – im 1905 zur Stadt erhobenen Pasing eine Erinnerung an das dörfliche Leben.

Überraschende Motive und besondere Ansichten

An seinem neuen Buch „Pasing. Vom Dorf zur Stadt zum Stadtteil“, das Pasing in alten Postkartenmotiven zeigt und von den hiesigen Pionieren der professionellen Fotografie erzählt, hat Bernhard Möllmann seit 2004 gearbeitet, so berichtet Jutta Czeguhn in der Süddeutschen Zeitung vom 28./29. Mai 2016. Sie schreibt: „Die Auswahl an Ansichtskarten und seine fundiert recherchierten Erläuterungen dazu …

Weiterlesen
Die Möbelrestaurierung in der Denkmalpflege

Nachschlage- und Lehrbuch für eine junge Disziplin

In ihrem Buch „Die Möbelrestaurierung  in der Denkmalpflege. Entwicklung – Bewahrung – Realität“, das 11. Band der Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege erschienen ist, schlüsselt Katharina von Miller „systematisch die relevante Archivalienlage von dreißig Fallbeispielen auf und stellt ihr konsequent das heutige Erscheinungsbild der jeweiligen Ausstattung inclusive naturwissenschaftlicher Untersuchungen gegenüber“ – das das Urteil …

Weiterlesen
Der Bayer und sein Bier

Unterhaltsam-kundiger Streifzug

„Ausgerechnet zwei Preußen wollen den Bayern ihre innigste und intensivste Liebesbeziehung erklären: die zum Bier. ,Der Bayer und sein Bier. Die Geschichte einer großen Liebe‘ heißt nämlich sehr richtig das neue Buch von Astrid Assél und Christian Huber. Die Germanistin und der Arzt sind Zuazogne, aber immerhin schon seit einem Vierteljahrhundert in München und, was …

Weiterlesen
So stellt sich der Zeichner Peter Puck Herzog Wilhelm IV. bei der Unterzeichnung des Reinheitsgebots vor.

„Für Münchner im Speziellen und Bayern im Allgemeinen“

„Herzog Wilhelm, Hopfen und Häschen beim Starkbier-Test“, so fasst die Münchner Abendzeitung in ihrer Ausgabe vom 23. April 2016 den Comic „Bier. Alles über den Durst“ der Münchner Comic-Vereinigung Comicaze zusammen: „Und immer wieder dreht sich alles um das Reinheitsgebot“. Und weiter: „Als Künstler beschäftigt man sich ja gerne mal mit den Dingen, die einen …

Weiterlesen
Wiedersehen mit Haidhausen

Eintauchen in die Welt der kleinen Leute

Haidhausen ist heute der „Prenzlauer Berg von München“, schreibt Christian Lex in der MUH 20 (Frühling 2016) über das Buch „Wiedersehen in Haidhausen“. Aber: „Die Autorin Sabine Jörg lebte in einer Zeit in Haidhausen, als die Fassaden noch grau waren, der Kohlenhändler in der Preysingstraße gutes Geld machte und im halb ausgebrannten Bürgerbräu am Gasteig …

Weiterlesen
Nur zwei Buchstaben machen im Bairischen den Unterschied zwischen Kersch und Keschn. Im Jahresverlauf kommen sie sich saisonal aber nicht in die Quere: Erstere versüßen den Sommer, während Letztere zur Winterzeit als geröstete Maroni heißbegehrt sind.

Unkompliziert, erfrischend und obendrein originell illustriert

„Innerhalb eines Jahres hat der Autor zwei beachtenswerte Bücher zum bairischen Dialekt vorgelegt“, schreibt Ludwig Zehetner in der MUH 20 (Frühling 2016) über das Buch „Bazi, Blunzn, Breznsoizer“ von Johann Rottmeir. Und weiter: „Unkompliziert und mit einem erfrischenden Schuss Humor wird ein wahrer Schatz von Wörtern präsentiert.“ Johann Rottmeirs Sammlung sei auch „als ein Impuls …

Weiterlesen
Der Bayer und sein Bier

Fazit: Prost!

Zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebots erfährt man in dem Buch „Der Bayer und sein Bier“ von Astrid Assél und Christian Huber, „dass die Biergeschichte in Bayern schon viel mehr als doppelt so alt ist wie das Reinheitsgebot“. Und in den „Geschichten drumherum“, so Klaus Bovers in der MUH 20 (Frühjahr 2016) erfahre man so viel …

Weiterlesen
Für einen Ratsch ist immer Zeit: Der Hausmeister im Hinterhof an der Wörthstraße 11 freut sich über das Interesse der Fotografin.

Einfühlsam und intensiv

Es ist ein „Buch, in dem man Gebäude und Geschäfte sieht, die es längst nicht mehr gibt, den alten Ostbahnhof oder das Café Kriechbaum in der Weißenburger Straße oder die Bürstenfabrik Kronawitter.“ So schwärmt Florian Kinast in der TZ vom 26. März über „Wiedersehen mit Haidhausen“ von Sabine Jörg. Und weiter: „Ein Buch, das die …

Weiterlesen
Helmut Ammann

Geheimnis künstlerischen Schaffens

„Die Werktagebücher gewähren einen tiefen Einblick in das Geheimnis des künstlerischen Schaffens Ammanns, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten evangelischen Kirchenkünstler entwickelte“, schreibt Astrid Amelungse-Kurth im Münchner Merkur vom 18. März 2016 über das Buch „Helmut Ammann. Fragmente, Zyklen, Reflexionen“, das als dritter Band der von Erich Kasberger herausgegebenen Werktagebücher von …

Weiterlesen
100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern

100 ausgezeichnte Gasthäuser in Bayern

„In diesem handlichen Buch werden 100 vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium sowie dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband ausgezeichnete Gasthäuser vorgestellt. Sehr übersichtlich nach Regionen gegliedert, erfährt der Leser durch die Vergabe von ein bis drei Rauten die wichtigsten Qualitätsmerkmal.“

Weiterlesen
So stellt sich der Zeichner Peter Puck Herzog Wilhelm IV. bei der Unterzeichnung des Reinheitsgebots vor.

Facettenreiche Kurzcomic-Sammlung

Es ist ein Jubiläumsband in zweifacher Hinsicht: Seit zwanzig Jahren gibt es den Münchner Comic-Verein „Comicaze“ und seit 500 Jahren das Bayerische Reinheitsgebot. „Bier. Alles über den Durst“ bezeichnet Marian Meidel im Münchner Merkur vom 22. März 2016 als „facettenreiche Kurzcomic-Sammlung von insgesamt mehr als 40 Zeichnern und Autoren“. An der Entstehung des „176-seitigen Wälzer“ …

Weiterlesen
In der Burganlage in Pappenheim gibt es weitläufige Gärten, in denen Pflanzen der Volksmedizin ebenso wachsen wie Gewächse des Aberglaubens.

Herrlicher Schmöker

Als „herrlichen Schmöker“ bezeichnet das Magazin „Mei Dahoam“ (Heft 1/2016) das Buch „Bayerns schönste Kräutergärten“ von Marion Reinhardt: „In dem Buch stellt die Autorin und Kräuterpädagogin Wissenswertes über heimische Heilpflanzen, Gewürze und Wildkräuter vor; historisches Wissen inklusive.“ Ihr Fazit: „Lesenswert für Anfänger ebenso wie für erfahrene Kräuterkundige.“

Weiterlesen
Die Beziehung des Bayern zum Tod ist im Normalfall eine pragmatische. Dazu passt der personifizierte Sensenmann als Boandlkramer, also  Knochenhändler – auch wenn er sicherlich eher selten mit Bauchladen anzutreffen ist. (Illustrationen: Matthias Gwinner)

Von A wie Auszogne bis Z wie Zornbinkel

Als „ur-sinniges Nachschlagewerk“ bezeichnet Bettina Sewald im Magazin „Mei Dahoam“ (Heft 1/2016) das Buch „Bazi, Blunzn, Breznsoizer“ von Johann Rottmeir. Darin finden sich, so schreibt sie weiter, „original bairische“ Wörter: „Von A wie Auszogne bis Z wie Zornbinkl. Derbes wie Wissenschaftliches. Für alle, die dem Aussterben der bedrohten Sprache wortgewandt entgegenwirken wollen.“ Weiterer wichtiger Aspekt: …

Weiterlesen
Apfel im Schlafrock

„Das kulinarische Denkmal“

Die Rezepte von Marie Pauly, 1876 als Tochter des reichen Giesinger Zehentbauern geboren, sind ein „kulinarisches Denkmal“, sie belegen, „dass auch im 19. Jahrhundert die bürgerliche Küche von Italien und Frankreich beeinflusst, der Alltag gleichwohl von Suppn, Fleisch und Gmüs geprägt wurde“, schreibt Astrid Hansen in der „Denkmalpflegeinformation“ (Nr. 162, November 2015) über das „Altmünchner …

Weiterlesen
Der Fuchsgarten ist von hohen Mauern umgeben, die Beete sind streng geometrisch angelegt und mit Buchshecken eingefasst.

Die wunderbare Welt der Kräuter

„Dieser ganz spezielle Ausflugsführer fasst erstmalig Gärten zusammen, die die wunderbare Welt der Kräuter in all ihren Variationen zeigen: vom Meditationsgarten in Benediktbeuern über das Doktorsgärtlein in Altdorf bis hin zum Aromagarten in Erlangen“, so das „Bayerische landwirtschaftliche Wochenblatt“ in seiner Ausgabe vom 4. März 2016 über das Buch „Bayerns schönste Kräutergärten“ von Marion Reinhardt. …

Weiterlesen
Würm

Elegisch und poetisch

Die als Würm als „Quell der Kultur“ ist Inhalt des Buchs „An der Würm – Augenblicke der Kultur zwischen Starnberg, Gauting, Pasing, Oberschleißheim und Dachau“, schreibt Susanne Reers in Heft 1/2016 von Edition Kulturland: „In dem Text- und Bildband würdigen der Autor Gerhard Ongyerth und der Photograph Thorsten Naeser den kleinen Fluss als übergreifendes Entstehungsbild …

Weiterlesen