Presseecho

Die Möbelrestaurierung in der Denkmalpflege

Nachschlage- und Lehrbuch für eine junge Disziplin

In ihrem Buch „Die Möbelrestaurierung  in der Denkmalpflege. Entwicklung – Bewahrung – Realität“, das 11. Band der Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege erschienen ist, schlüsselt Katharina von Miller „systematisch die relevante Archivalienlage von dreißig Fallbeispielen auf und stellt ihr konsequent das heutige Erscheinungsbild der jeweiligen Ausstattung inclusive naturwissenschaftlicher Untersuchungen gegenüber“ – das das Urteil …

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Der Bayer und sein Bier

Unterhaltsam-kundiger Streifzug

„Ausgerechnet zwei Preußen wollen den Bayern ihre innigste und intensivste Liebesbeziehung erklären: die zum Bier. ,Der Bayer und sein Bier. Die Geschichte einer großen Liebe‘ heißt nämlich sehr richtig das neue Buch von Astrid Assél und Christian Huber. Die Germanistin und der Arzt sind Zuazogne, aber immerhin schon seit einem Vierteljahrhundert in München und, was …

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So stellt sich der Zeichner Peter Puck Herzog Wilhelm IV. bei der Unterzeichnung des Reinheitsgebots vor.

„Für Münchner im Speziellen und Bayern im Allgemeinen“

„Herzog Wilhelm, Hopfen und Häschen beim Starkbier-Test“, so fasst die Münchner Abendzeitung in ihrer Ausgabe vom 23. April 2016 den Comic „Bier. Alles über den Durst“ der Münchner Comic-Vereinigung Comicaze zusammen: „Und immer wieder dreht sich alles um das Reinheitsgebot“. Und weiter: „Als Künstler beschäftigt man sich ja gerne mal mit den Dingen, die einen …

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Wiedersehen mit Haidhausen

Eintauchen in die Welt der kleinen Leute

Haidhausen ist heute der „Prenzlauer Berg von München“, schreibt Christian Lex in der MUH 20 (Frühling 2016) über das Buch „Wiedersehen in Haidhausen“. Aber: „Die Autorin Sabine Jörg lebte in einer Zeit in Haidhausen, als die Fassaden noch grau waren, der Kohlenhändler in der Preysingstraße gutes Geld machte und im halb ausgebrannten Bürgerbräu am Gasteig …

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Nur zwei Buchstaben machen im Bairischen den Unterschied zwischen Kersch und Keschn. Im Jahresverlauf kommen sie sich saisonal aber nicht in die Quere: Erstere versüßen den Sommer, während Letztere zur Winterzeit als geröstete Maroni heißbegehrt sind.

Unkompliziert, erfrischend und obendrein originell illustriert

„Innerhalb eines Jahres hat der Autor zwei beachtenswerte Bücher zum bairischen Dialekt vorgelegt“, schreibt Ludwig Zehetner in der MUH 20 (Frühling 2016) über das Buch „Bazi, Blunzn, Breznsoizer“ von Johann Rottmeir. Und weiter: „Unkompliziert und mit einem erfrischenden Schuss Humor wird ein wahrer Schatz von Wörtern präsentiert.“ Johann Rottmeirs Sammlung sei auch „als ein Impuls …

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Der Bayer und sein Bier

Fazit: Prost!

Zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebots erfährt man in dem Buch „Der Bayer und sein Bier“ von Astrid Assél und Christian Huber, „dass die Biergeschichte in Bayern schon viel mehr als doppelt so alt ist wie das Reinheitsgebot“. Und in den „Geschichten drumherum“, so Klaus Bovers in der MUH 20 (Frühjahr 2016) erfahre man so viel …

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Für einen Ratsch ist immer Zeit: Der Hausmeister im Hinterhof an der Wörthstraße 11 freut sich über das Interesse der Fotografin.

Einfühlsam und intensiv

Es ist ein „Buch, in dem man Gebäude und Geschäfte sieht, die es längst nicht mehr gibt, den alten Ostbahnhof oder das Café Kriechbaum in der Weißenburger Straße oder die Bürstenfabrik Kronawitter.“ So schwärmt Florian Kinast in der TZ vom 26. März über „Wiedersehen mit Haidhausen“ von Sabine Jörg. Und weiter: „Ein Buch, das die …

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Helmut Ammann

Geheimnis künstlerischen Schaffens

„Die Werktagebücher gewähren einen tiefen Einblick in das Geheimnis des künstlerischen Schaffens Ammanns, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten evangelischen Kirchenkünstler entwickelte“, schreibt Astrid Amelungse-Kurth im Münchner Merkur vom 18. März 2016 über das Buch „Helmut Ammann. Fragmente, Zyklen, Reflexionen“, das als dritter Band der von Erich Kasberger herausgegebenen Werktagebücher von …

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100 ausgezeichnete Gasthäuser in Bayern

100 ausgezeichnte Gasthäuser in Bayern

„In diesem handlichen Buch werden 100 vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium sowie dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband ausgezeichnete Gasthäuser vorgestellt. Sehr übersichtlich nach Regionen gegliedert, erfährt der Leser durch die Vergabe von ein bis drei Rauten die wichtigsten Qualitätsmerkmal.“

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So stellt sich der Zeichner Peter Puck Herzog Wilhelm IV. bei der Unterzeichnung des Reinheitsgebots vor.

Facettenreiche Kurzcomic-Sammlung

Es ist ein Jubiläumsband in zweifacher Hinsicht: Seit zwanzig Jahren gibt es den Münchner Comic-Verein „Comicaze“ und seit 500 Jahren das Bayerische Reinheitsgebot. „Bier. Alles über den Durst“ bezeichnet Marian Meidel im Münchner Merkur vom 22. März 2016 als „facettenreiche Kurzcomic-Sammlung von insgesamt mehr als 40 Zeichnern und Autoren“. An der Entstehung des „176-seitigen Wälzer“ …

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In der Burganlage in Pappenheim gibt es weitläufige Gärten, in denen Pflanzen der Volksmedizin ebenso wachsen wie Gewächse des Aberglaubens.

Herrlicher Schmöker

Als „herrlichen Schmöker“ bezeichnet das Magazin „Mei Dahoam“ (Heft 1/2016) das Buch „Bayerns schönste Kräutergärten“ von Marion Reinhardt: „In dem Buch stellt die Autorin und Kräuterpädagogin Wissenswertes über heimische Heilpflanzen, Gewürze und Wildkräuter vor; historisches Wissen inklusive.“ Ihr Fazit: „Lesenswert für Anfänger ebenso wie für erfahrene Kräuterkundige.“

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Die Beziehung des Bayern zum Tod ist im Normalfall eine pragmatische. Dazu passt der personifizierte Sensenmann als Boandlkramer, also  Knochenhändler – auch wenn er sicherlich eher selten mit Bauchladen anzutreffen ist. (Illustrationen: Matthias Gwinner)

Von A wie Auszogne bis Z wie Zornbinkel

Als „ur-sinniges Nachschlagewerk“ bezeichnet Bettina Sewald im Magazin „Mei Dahoam“ (Heft 1/2016) das Buch „Bazi, Blunzn, Breznsoizer“ von Johann Rottmeir. Darin finden sich, so schreibt sie weiter, „original bairische“ Wörter: „Von A wie Auszogne bis Z wie Zornbinkl. Derbes wie Wissenschaftliches. Für alle, die dem Aussterben der bedrohten Sprache wortgewandt entgegenwirken wollen.“ Weiterer wichtiger Aspekt: …

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Apfel im Schlafrock

„Das kulinarische Denkmal“

Die Rezepte von Marie Pauly, 1876 als Tochter des reichen Giesinger Zehentbauern geboren, sind ein „kulinarisches Denkmal“, sie belegen, „dass auch im 19. Jahrhundert die bürgerliche Küche von Italien und Frankreich beeinflusst, der Alltag gleichwohl von Suppn, Fleisch und Gmüs geprägt wurde“, schreibt Astrid Hansen in der „Denkmalpflegeinformation“ (Nr. 162, November 2015) über das „Altmünchner …

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Der Fuchsgarten ist von hohen Mauern umgeben, die Beete sind streng geometrisch angelegt und mit Buchshecken eingefasst.

Die wunderbare Welt der Kräuter

„Dieser ganz spezielle Ausflugsführer fasst erstmalig Gärten zusammen, die die wunderbare Welt der Kräuter in all ihren Variationen zeigen: vom Meditationsgarten in Benediktbeuern über das Doktorsgärtlein in Altdorf bis hin zum Aromagarten in Erlangen“, so das „Bayerische landwirtschaftliche Wochenblatt“ in seiner Ausgabe vom 4. März 2016 über das Buch „Bayerns schönste Kräutergärten“ von Marion Reinhardt. …

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Würm

Elegisch und poetisch

Die als Würm als „Quell der Kultur“ ist Inhalt des Buchs „An der Würm – Augenblicke der Kultur zwischen Starnberg, Gauting, Pasing, Oberschleißheim und Dachau“, schreibt Susanne Reers in Heft 1/2016 von Edition Kulturland: „In dem Text- und Bildband würdigen der Autor Gerhard Ongyerth und der Photograph Thorsten Naeser den kleinen Fluss als übergreifendes Entstehungsbild …

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Das Kuppelfresko mit dem Ettaler Heiligenhimmel ist eines der größten Deckengemälde der Barockzeit.

Eine Lobpreisung des Lebens

„Barbara Schwarz hat ein Buch geschrieben wie eine Symphonie“, schwärmt Stefan Boes im Heft 1/2016 von „Edition Kulturland“ über das Buch „Bier und Barock – 9 Touren für Leib und Seele durchs bayerische Voralpenland“ von Barbara Schwarz. Und weiter: „Das Hauptthema ist das Savoir Vivre im bayerischen Voralpenland. Barock und Bier interpretieren das Thema kunstvoll, …

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Das Richtung Thalkirchen weisende Angertor (hier 1856 in einem Gemälde von Franz Stegmann) wurde als „porta in prato“ 1319 erstmals erwähnt. Nach dem Bau der Befestigungsanlagen im 17. Jahrhundert hatte es bereits seine Funktion als Stadttor verloren, 1869 wurde es abgerissen. (Bild: Münchner Stadtmuseum)

Konsequent fokussierte Zusammenschau

„Üppig bebildert, konzis geschrieben, dabei mit manchem interessanten Nebenaspekt gespickt, legt Brigitte Huber einen in dieser Art bislang vermissten Aspekt der Geschichte Münchens vor: eine konsequent fokussierte Zusammenschau von Stadt-, Landespolitik und baulicher Stadtentwicklung.“ So beschreibt Karin Dütsch in der „Bayerischen Staatszeitung“ vom 26. Februar 2016 das Buch „Mauern, Tore, Bastionen. München und seine Befestigungen“ …

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Bier und Barock

Das Herzstück bayerischen Lebens

„Diesmal bringt es Barbara Schwarz auf den Punkt“, befindet Stefan Boes in Heft 1/2016 von „Edition Kulturland“. Über das Buch „Bier und Barock. 9 Touren für Leib und Seele“ schreibt er: „Nachdem die in Bad Tölz geborene Landschafts- und Kulturführerin erst jüngst mit einem opulenten Text- und Bildband über den Isarwinkel und das Tölzerland in …

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Telefonzellen

„München wie’s mal war“

„Mit dem Buch haben die Autoren quasi viele kleine Schätze in eine Truhe gepackt. Eine Truhe zum Erinnern, zum Wiederentdecken ­ – und zum Kennenlernen einer Stadt und ihrer Momente“, schreibt Christian Pfaffinger über „Das München-Album“. Diese „vielen kleinen Schätze“ bestehen aus „Fotos aus eigenem Besitz, aber auch aus Archiven“. Entstanden ist, so Pfaffinger weiter, …

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An der Würm

Natürliche, technische und kunstvolle Besonderheiten

„Ein elegisch gehaltenes Buch, das die Eigenarten der Würm poetisch einzufangen weiß“, schwärmt Susanne Reers in Heft 1/2016 von „Edition Kulturland“ über das Buch „An der Würm – Augenblicke der Kultur zwischen Starnberg, Gauting, Pasing, Oberschleißheim und Dachau“ von Gerhard Ongyerth. Sie schreibt: „In dem Text- und Bildband würdigen dern Autor Gerhard Ongyerth und der …

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Schellenrührer im „Münchnerkindlgwand“: Die Versorgungslage der einheimischen Bevölkerung war in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg schlecht – wie man an diesen furchterregenden mageren Gestalten unschwer erkennen kann. Aber die Werdenfelser hielten trotzdem an ihrem Brauch fest und kleideten sich mit dem, was greifbar war. (Foto: Privatbesitz M. Ostler, Grainau)

Anarchischer Freiraum

„In der Fasnacht wurde gerauft, es gab Ausschweifungen sexueller Art, es wurde getanzt, es wurde sehr viel gesungen“, schreibt Hans Kratzer in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Februar 2016 über das Buch „Die Werdenfelser Fasnacht“ von Dirk Eckert: „Eckert definiert die Fasnacht als anarchischen Freiraum, in dem die Welt auf den Kopf gestellt wird.“ Und …

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Dicke Brillengläser und weißer Kittel: Herr Beck führt seinen Laden schon seit 48 Jahren. Manchmal sind es auch 56, je nachdem, wie er aufgelegt ist. (Fotos: Sabine Jörg)

Zeitreise in die 1970er Jahre

Die Pariser Straße sei eine schwarze Schlucht gewesen, im Winter sei in vielen Wohnungen innen an den Fenstern der Schnee gelegen und Toiletten gab es oftmals nur im Treppenhaus: Felix Müller berichtet im Münchner Merkur vom 6./7. Februar 2016 über das Buch „Wiedersehen mit Haidhausen“. Unsere Autorin Sabine Jörg, die das Viertel vor der großen …

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Das Wirtshaus als Zuflucht

„Am Ende erscheint das Wirtshaus immer noch als Zuflucht. Für einen herrlichen Feierabend bei einem zünftigen Essen und einem kühlen Bier oder einem guten Glas Wein“, schreibt Florian Wachsmann in der Zeitschrift „Mein schönes Landhaus“ (Heft 1/2016). Das Buch „Genuss mit Geschichte“ widmet sich historischen Gasthöfen in Bayern: „Darüber hinaus hat der auf Lebensart spezialisierte …

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Gröbenzell

Gründlich, ambitioniert, schonungslos

„Dies ist ein Musterbeispiel für die Erforschung der Lokalhistorie, wie sie besser und informativer kaum mehr sein kann“, lobt Hannes S. Macher in „Bayern im Buch“ (Heft 2/2015) das Buch „Gröbenzell in den Jahren 1933 bis 1945“. Weiter schreibt er: „Vor allem bei solch einem sensiblen Thema wie die kritische Darstellung der Jahre des Nationalsozialismus …

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Für einen Ratsch ist immer Zeit: Der Hausmeister im Hinterhof an der Wörthstraße 11 freut sich über das Interesse der Fotografin.

„Kleine Leute, große Herzen“

„In den Jahren, als München mit Olympia und Fußball-WM weltweit Schlagzeilen machte, dokumentierte die junge Fotografin Sabine Jörg das Leben in Haidhausen“, schreibt Renate Winkler-Schlang in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Januar 2016 über das Buch „Wiedersehen mit Haidhausen“. In „authentischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen“ zeige sie, „wie das Viertel aussah, bevor die Investoren kamen“, Bilder „von inzwischen …

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Amerikanische Schuhcreme – „Hot Stuff“ im Nachkriegs-Deutschland (Foto: Stadtarchiv München)

Geschichten, die sich zu Geschichte verdichten

„Häuser können nicht sprechen, ihre Bewohner schon“, schreibt Ulrike Steinbacher in der Süddeutschen Zeitung vom 12. Januar 2016 über das Buch „Amis in Bogenhausen“, für das die Historiker Karin Pohl und Willibald Karl „Erinnerungen von Zeitzeugen zusammengetragen und mit Fotos und Berichten aus Archiven ergänzt“ haben. So entfalten sich „in fünf chronologischen Kapiteln die Facetten …

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