Lust auf Bayern

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Als „Teller mit Pudding“ verspotteten die Einheimischen das 1938 errichtete Mahnmal auf dem Horst-Wessel-Platz in Gröbenzell.

Bayerische Geschichte(n), 09/2015: Kampflose Übergabe in letzter Minute

21/05/2015 • Newsletter

  Liebe Leserin, lieber Leser, „2 Mann sprangen vom Auto, das Gewehr im Anschlag, wir trafen uns vor der Sakristei. Ein Oberstleutnant mit Ritterkreuz und ein Hauptmann in Wehrmachtsuniform!“, notierte der Gröbenzeller Pfarrer Josef Auer am 29. April 1945. Der Pfarrer hatte eine weiße Fahne als Zeichen der kampflosen Übergabe auf dem Kirchturm gehisst –… Mehr

Presseecho »

Ein Rundumblick

Maibaum

Das Buch „Oberbayern. Vielfalt zwischen Donau und Alpen“, herausgegeben vom Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler, verspricht Einblicke „jenseits des Klischees“. „Fast schade“, findet Adrian Prechtel – um gleich darauf in seinem Artikel über das Buch in der Münchner Abendzeitung vom 8.4.2015 erstaunt festzustellen, dass man doch auch dem Maibaum und dem Leonhardiritt begegnet, außerdem „der Trachtenkultur, die… Mehr

Erster Schritt ins Grab

Hochzeit1925

„Der Gang zum Traualtar war für viele Frauen der erste Schritt ins Grab“, so zitiert Hans Kratzer in der Süddeutschen Zeitung vom 29. April 2015 Martina Sepp, Autorin des Buchs „Unter die Haube gebracht. Das bayerische Hochzeitsbuch“. Sie sei „bei ihrer Recherchen zum Wandel der bayerischen Hochzeitsbräuche auf bemerkenswerte Fakten und Zusammenhänge gestoßen“. So sei… Mehr

Bubbakischt, Botzblitz und Mogndratzerl

Weiß Blau Bunt

Viel Lob gibt es von der „Zeitschrift für Bairische Sprache und Kultur“ (Heft 2/2015) für „Weiß Blau Bunt“: „Dieses kurzweilige und farbenfrohe Buch sei allen empfohlen, die das Land Bayern näher kennenlernen und sich dabei in den ebenso kurzweiligen und farbenfrohen Alltag kleiner Leute zwischen vier und acht Jahren begeben wollen. Egal, ob Kind oder… Mehr

Neuerscheinungen »

Ich hatte eine gerade Linie, der ich folgte

Ich hatte eine gerade Linie, der ich folgte. Die Geschichte von Rita Glasner, einem Bibelforscherkind im "Dritten Reich"

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Ich hatte eine gerade Linie, der ich folgte. Die Geschichte von Rita Glasner, einem Bibelforscherkind im “Dritten Reich”. Rita Glasner war drei Jahre alt, als Hitler Reichskanzler wurde. Mit sieben erlebte sie, wie die Gestapo ihre Eltern verhaftete und ihren Vater folterte. Als Kurierin transportierte sie… Mehr

Bayern genießen – Elixiere

Bayern genießen - Elixiere. Vom Blutwurz bis zum Schlagwasser

  Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Bayern genießen – Elixiere. Vom Blutwurz bis zum Schlagwasser“. Seit der Spätantike suchten Menschen nach dem Stein der Weisen, einer Ursubstanz, mit der man unedle Metalle in Gold oder Silber verwandeln kann, zugleich eine Universalmedizin, ein Allheilmittel gegen alles Übel der Welt. Gefunden hat mandiesen… Mehr

Gröbenzell

Gröbenzell in den Jahren 1933 bis 1945. Die fünfteilige Siedlung im Nationalsozialismus

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Gröbenzell in den Jahren 1933 bis 1945. Die fünfteilige Siedlung im Nationalsozialismus“. Die Gründungsversammlung der NSDAP-Ortsgruppe ist Ausgangspunkt für dieses Buch, das den Aufstieg der Nationalsozialisten am Beispiel Gröbenzell darstellt: Es schildert das Wachsen der Ortsgruppe, die Zeit der Machtübernahme, die Gleichschaltung der Vereine, die Verfolgung… Mehr

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Bayerische Geschichte(n), 08/2015: Alles neu macht der Mai…

Wenn man die Blätter des Waldmeisters zwischen den Fingern verreibt, strömt einem sofort der charakteristische Geruch entgegen.

Liebe Leserin, lieber Leser, …macht die Seele frisch und frei! In den Wonnemonat fällt die Blütezeit des Waldmeisters, das wohlriechende Kraut mit den leuchtend weißen Blüten. Im Gasthaus Berndorf in Niederbayern wird traditionell die grüne Maibowle ausgeschenkt. Das süße, aromatische Getränk wird besonders gern von jungen Frauen getrunken. Der Wirt Georg Kölbl bezeichnet es deshalb… Mehr

Bayerische Geschichte(n), 07/2015: Erst die Einkehr, dann das Einkehren

In früheren Jahrhunderten führte ein wichtiger Verkehrsweg von Augsburg nach Italien am Kloster Ettal vorbei, heute ist es eine bei Touristen beliebte Panoramastraße.

Liebe Leserin, lieber Leser, die Benediktinerabtei Ettal mit der weithin sichtbaren Kuppel liegt nördlich von Garmisch-Partenkirchen und südöstlich von Oberammergau auf etwa 900 Metern Höhe in einem engen Gebirgstal – die mächtige schlossartige Anlage wirkt in dieser Lage beinahe wie ein Fremdkörper. Ludwig der Bayer gründete das Kloster auf dem Rückweg von einem Romfeldzug, auf… Mehr

Bayerische Geschichte(n), 06/2015: Frühlingserwachen extrem

Ein Beispiel für klassisches Maibaumaufstellen: Nachgewiesenermaßen reine Männersache, traditionell ist keine Frauenhand zugelassen (Foto: Roger Fritz).

Liebe Leserin, lieber Lesern, der Frühling weckt nicht nur die Natur aus ihrem Winterschlaf, auch der Bayer entwickelt nach der – für seine Verhältnisse – geruhsamen Winterzeit wieder frischen Tatendrang. Ein Glück, dass es bis zum 1. Mai und somit einem ersten Highlight des bayerischen Brauchtum-Kalenders nicht mehr weit ist: Maibaumaufstellen und Maibaumkraxeln zählen ja… Mehr

Seitenblicke »

Die bayerischen Underdogs

Dieser Stich zeigt, wie vielfältig das Handwerk des Scharfrichters war.

Auspeitschen, Rädern, Köpfen, Handabschlagen, Blenden und viele weitere Foltermethoden gehörten zum beruflichen Repertoire eines Henkers. Kein Wunder, dass niemand etwas mit dem Scharfrichter zu tun haben wollte, eine Berührung allein sollte schon Unglück bringen. Der zweifelhafte Ruf hing nicht nur mit dem Strafvollzug zusammen, auch ihre nebenberuflichen Tätigkeiten waren kaum besser: Die Henker betrieben Bordelle, enthäuteten herrenlose… Mehr

Die traditionelle Bachauskehr

Walsermühle mit Hacklmühlbach, um 1898

Seit Jahrhunderten findet in München die Bachauskehr statt. Dabei werden die Stadtbäche von Unrat und Sediment befreit, damit Brücken und Böschungen nicht von mitgerissenem Treibgut beschädigt werden. Heute wird bei den Flüssen nur noch alle 18 Monate das Wasser abgelassen, um sie zu säubern und zu kontrollieren. Zwei Wochen dauert das Ganze, noch bis Mitte… Mehr

Unter die Haube gebracht – aber nur bis Aschermittwoch

Bauernhochzeit

Mit ein bisschen Glück kann man auch im Münchner Umland am Faschingswochenende eine Bettelhochzeit erleben. Wichtigster Bestandteil einer solchen Bettelhochzeit ist der Geschlechtertausch, sodass am Ende ein spindeldürres Männlein eine wuchtige Matrone vor den Traualtar führt. Ort des Geschehens ist allerdings weder eine Kirche noch ein Wirtshaus, sondern ein Misthaufen irgendwo auf dem Dorf –… Mehr

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