Lust auf Bayern

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Besatzungssoldaten umringt von Kindern vor dem Münchner Hauptbahnhof, Oktober 1946

Zeitzeugen gesucht: Wo waren die Amis in Bogenhausen?

30/01/2015 • Termine

München, in den ersten Maitagen 1945: Auf der Tivoli-Brücke lag ein umgestürzter Trambahn-Waggon, um die amerikanischen Panzer aufzuhalten. Aber die Amerikaner kamen natürlich trotzdem. Hier und da klopften die GIs an die Fenster von Privathäusern, verlangten Einlass und gaben den Bewohnern zu verstehen, dass sie ihre Wohnungen zu verlassen hätten. Zahlreiche Villen und Häuser in… Mehr

Presseecho »

Ein aufwendiges Geschäft

Im Volk Verlag stellte Adolf Eichenseer sein neues Buch "Das große bairische Gstanzlbuch" vor.

„Gstanzl-Sammeln ist ein aufwendiges Geschäft“, gibt Adolf Eichenseer in einem Interview mit “Hallo München” vom 5. November 2014 zu. Nichtsdestotrotz tut er es gern und mit einigem Erfolg: Über 7.000 Gstanzl hat er schon gesammelt. Wo er die alle herhat? „Ich bin selbst geborener Bayer und habe die Gstanzl im Wirtshaus von Jugend auf miterlebt…. Mehr

Persönliche Schicksale

Wiesau war die Grenzstation für die Vertreibungszüge aus dem Egerland.

„Der Sammelband ‚Erinnerungskultur und Lebensläufe. Vertriebene zwischen Bayern und Böhmen im 20. Jahrhundert – grenzüberschreitende Perspektiven’ befaßt sich mit einem wichtigen Kapitel der deutsch-tschechischen Nachkriegsgeschichte, nämlich der Vertreibung der Deutschen aus dem sogenannten ‚Sudetenland’ und der Erinnerung an diese nach dem Zweiten Weltkrieg“, schreibt Ksenia Eroshina in der Zeitschrift „Das Historisch-Politische Buch“ (Heft 4/2014). Das… Mehr

Ein echtes Erlebnisbuch

Paula und Luca entdecken die glücksbringenden Löwen, die die Residenz bewachen.

Mit ihrem neuesten Buch „München-Touren auf Paulas Spuren“ schickt die Kinderbuch-Autorin Diana Hillebrand „oder besser gesagt Paula, ihre Heldin, Kinder und auch Erwachsene quer durch die Landeshauptstadt auf große und kleine Entdeckungstouren“, schreibt Bettina Sewald im Münchner Merkur vom 20. Januar 2015. Und weiter: „Neun ausgeklügelte Führungen gibt es – und die machen nicht nur… Mehr

Neuerscheinungen »

Das Neue München

Das Neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Das Neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau”. Karl Meitinger, Architekt und Münchner Stadtbaurat des Jahres 1946, legte bei der letzten Stadtratssitzung seiner Amtszeit im Jahr 1946 das nur 64 Seiten umfassende Exposé „Das Neue München – Vorschläge zum Wiederaufbau“ vor, mit dem die künftige Stadtentwicklung der kriegszerstörten… Mehr

A Hund bist fei scho

A Hund bist fei scho. Bairische Sinnsprüche, Redensarten und Lebensweisheiten

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „A Hund bist fei scho. Bairische Sinnsprüche, Redensarten und Lebensweisheiten”. Der bairische Dialekt sollte unter Artenschutz gestellt werden. Denn die Schriftsprache macht ihm selbst in bayerischen Landen den Lebensraum streitig und Sprecher des echten, schönen Bairischen werden langsam, aber sicher zur Minderheit. Johann Rottmeir hat mehr… Mehr

Die Wittelsbacher

Die Wittelsbacher. Ein Jahrtausend in Bildern

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Dei Wittelsbacher. Ein Jahrtausend in Bildern”. Die Wittelsbacher herrschten 738 Jahre ununterbrochen über Bayern. Doch ihre Geschichte reicht weit über diese Zeit hinaus: Schon um das Jahr 1000 lebten und wirkten die Vorfahren des Hauses Wittelsbach in Bayern, und auch nach der Revolution von 1918 prägte… Mehr

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Bayerische Geschichte(n), 03/2015: Dem Depp sei Hacklstecka

Dackel mit Spruch

Liebe Leserin, lieber Leser, „Das ist ein schöner Lug, wenn man immer herumsagt, bei uns in Bayern gibt es keinen Fortschritt nicht und wir passen uns nicht der neuen Zeit an! So was erfinden bloß die Norddeutschen und die sonstigen Ausländer, die wo immer auf Sommerfrische herunter kommen zu uns und meinen, wenn sie einmal… Mehr

Münchner Geschichte(n), 02/2015: Ein neuer Bahnhof für das neue München

Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte es Pläne zur Verlegung des Bahnhofs gegeben, weil die breite Bahntrasse eine organische Stadtentwicklung hemmte. Im Dritten Reich plante man eine monumentale Prachtallee zu einem überkuppelten Bahnhof in Laim, Aufnahme um 1920.

Liebe Leserin, lieber Leser, über 500 Züge pro Tag fuhren bereits im Jahr 1946 wieder im Münchner Hauptbahnhof ein und aus. Der provisorische Wiederaufbau der im Bombenhagel zerstörten Bahnhofsgebäude hatte schon am 6. Mai 1945 begonnen – er wurde zu den dringlichsten Aufgaben unmittelbar nach Kriegsende gezählt. Der Architektur-Professor und Münchner Stadtbaurat Karl Meitinger, der als… Mehr

Bayerische Geschichte(n), 01/2015: Mit gebrochenen Heimaten leben lernen

Am Westrand des KZ-Ehrenfriedhofs auf der Etzenhauser Leiten bei Dachau steht die Gedächtniskapelle Regina Pacis, die an alle Italiener erinnert, die in den Konzentrationslagern ums Leben kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser, nicht nur die Heimat der Menschen, die in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau leben, ist von den schweren Verwerfungen und Brüchen der Vergangenheit geprägt. Auch über dem Begriff „Heimatpflege“ selbst lag nach den Schrecken der NS-Herrschaft ein dunkler Schatten. Der Ursprung der Heimatpflege liegt in der im 19. Jahrhundert entstandenen… Mehr

Seitenblicke »

Hoch über dem Marienplatz

Luftaufnahme vom Rathausturm am Marienplatz in München, vor dem die Touristen auf das Glockenspiel warten

Fast könnte man meinen, die Menschen auf dem Münchner Marienplatz lächeln dem Luftbildfotografen im Flugzeug zu. Aber die meisten wollen nur das Eine: das größte Glockenspiel Deutschlands im Turm des Neuen Rathauses anschauen. Es stellt zwei Ereignisse der Münchner Geschichte dar: zum einen die Hochzeit von Herzog Wilhelm V. mit Renata von Lothringen im Jahre… Mehr

Die Hosenbodenbeschau

Bierprobe mit dem Hosenboden

Im 15. Jahrhundert war den Brauern der Ausschank ihres Bieres nur gestattet, wenn zuvor eine Beschau stattgefunden hatte. Dabei wurde das Bier von einem Fünfergremium auf ausreichende Qualität hin sorgfältig überprüft. Genaue Auflagen mussten dabei beachtet werden: Die Begutachter mussten nüchtern sein, durften maximal sechs Biere pro Tag verkosten und der vorherige Genuss von Rettich,… Mehr

Königliches Echo

Am Westufer des Königssees liegt die Wallfahrtskapelle St. Bartholomä. Die durch die Salzgewinnung reich gewordene Stadt Berchtesgaden ist etwa eine Wanderstunde vom See entfernt.

Die Berchtesgadener Alpen spiegeln sich im Wasser, der Watzmann ragt majestätisch in den Himmel und die Zwiebeltürme der Wallfahrtskirche von St. Bartholomä sind unverkennbar – der Königssee an der Grenze zu Österreich ist eine wahrhafte Idylle. Die Halbinsel, benannt nach dem Schutzheiligen der Almbauern, ist nur per Boot bequem zu erreichen, da der Fußweg über… Mehr

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