Lust auf Bayern

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Dieser Stich zeigt, wie vielfältig das Handwerk des Scharfrichters war.

Die bayerischen Underdogs

27/03/2015 • Seitenblicke

Auspeitschen, Rädern, Köpfen, Handabschlagen, Blenden und viele weitere Foltermethoden gehörten zum beruflichen Repertoire eines Henkers. Kein Wunder, dass niemand etwas mit dem Scharfrichter zu tun haben wollte, eine Berührung allein sollte schon Unglück bringen. Der zweifelhafte Ruf hing nicht nur mit dem Strafvollzug zusammen, auch ihre nebenberuflichen Tätigkeiten waren kaum besser: Die Henker betrieben Bordelle, enthäuteten herrenlose… Mehr

Presseecho »

“Hübsch übersichtlich”

München-Touren auf Paulas Spuren

„Wer in München wohnt oder nur ein Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt verbringt, entdeckt mit Hilfe Paulas ungeahnte Schätze“, schreibt Doris Losch im Online-Magazin Brikada über das Buch „München-Touren auf Paulas Spuren“ von Diana Hillebrand. Paula sei ein echtes „Münchner Madl“ und kenne alle „Geheimnisse“ ihrer Stadt: „auch den ausgestopften Bären, der im Literaturhaus unter… Mehr

Lebendiges Bild vom “Unbekannten Mainfranken”

In der Kirche St. Michael in der Ortsmitte Gochsheims wird die Gochsumer Kerm mit einem Festgottesdienst eingeleitet.

„Unbekanntes Mainfranken“ von Rainer Leng sei ein Buch, „das den Dreiklang von Natur- und Kulturraum sowie Brauchtum dieser doch sehr weit gefassten Region von der Rhön bis an die Tauber einfängt und vorstellt“, schreibt Dieter Mäckl in der „Schöneren Heimat“ (Heft 1/2015). Und weiter: „Durch vielfältiges und aussagekräftiges Bildmaterial bekommen die einzelnen Betrachtungsstationen ein Gesicht… Mehr

Ein Familienalbum für alle

Die Kurprinzen Maximilian Joseph (links) und Joseph Ludwig als machtbewusste kleine Feldherren.

Mit einer Buchneuerscheinung auf den Titelseiten aller großen Tageszeitungen in Bayern? Das hätten selbst wir uns nicht träumen lassen. Tatsächlich aber machten in der Wochenendausgabe vom 6. Dezember 2014 sowohl die Süddeutsche Zeitung, als auch der Münchner Merkur mit der Berichterstattung über ein Buch aus dem Volk Verlag auf: Die SZ widmete dem Prachtband außerdem… Mehr

Neuerscheinungen »

Theatrum privatissimum

Theatrum privatissimum. Schwabing bebt immer - die Theaterwerkstatt Gerhard Weiß

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Theatrum privatissimum. Schwabing bebt immer – die Theaterwerkstatt des Gerhard Weiß“ Die Theaterwerkstatt „I-piccoli“ ist ein bezauberndes Relikt der einstmals blühenden Schwabinger Kleinkunstszene, entstanden 1975 aus postrevolutionärer und poststudentischer Alternativbewegtheit: ein geheimnisvoller, bunter, opulenter Kosmos, der von Gerhard Weiß seit mittlerweile vierzig Jahren bewohnt und bespielt… Mehr

Das Neue München

Das Neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Das Neue München. Vorschläge zum Wiederaufbau”. Karl Meitinger, Architekt und Münchner Stadtbaurat des Jahres 1946, legte bei der letzten Stadtratssitzung seiner Amtszeit im Jahr 1946 das nur 64 Seiten umfassende Exposé „Das Neue München – Vorschläge zum Wiederaufbau“ vor, mit dem die künftige Stadtentwicklung der kriegszerstörten… Mehr

A Hund bist fei scho

A Hund bist fei scho. Bairische Sinnsprüche, Redensarten und Lebensweisheiten

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „A Hund bist fei scho. Bairische Sinnsprüche, Redensarten und Lebensweisheiten”. Der bairische Dialekt sollte unter Artenschutz gestellt werden. Denn die Schriftsprache macht ihm selbst in bayerischen Landen den Lebensraum streitig und Sprecher des echten, schönen Bairischen werden langsam, aber sicher zur Minderheit. Johann Rottmeir hat mehr… Mehr

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Bayerische Geschichte(n), 05/2015: Von Bayern san mir doch alle

Der letzte bayerische König war ein begeisterter Segler und Ehrenkommodore im damals noch Königlich Bayerischen Yachtclub in Starnberg. Die Starnberger See, der Bodensee und auch die Würm waren seine bevorzugten Segelreviere (Bayerischer Yacht Club, Starnberg/Foto: A. Brandl, München).

Liebe Leserin, lieber Leser, am 7. November 1918 rief Kurt Eisner in München den Freistaat Bayern aus. Der gemütliche letzte bayerische König, der von seinen Untertanen wegen seiner Liebe zur Landwirtschaft beinahe zärtlich „Millibauer“ genannt wurde, soll vom Ausbruch der Revolution von einem Passanten bei seinem nachmittäglichen Spaziergang im Englischen Garten erfahren haben. Der 73-jährige… Mehr

Münchner Geschichte(n), 04/2015: Sein oder Nichtsein unterm Sternenhimmel

Sommerliches Gaukler-Theater am Bodensee

Liebe Leserin, lieber Leser, so winzig das Theater ist, das Gerhard Weiß während der Wintermonate in seiner Schwabinger Wohnung bespielt, so riesig ist sein sommerlicher Zuschauerraum: In den achtziger Jahren trat er mit seinem Wandertheater auf Wiesen und in Parks überall in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und sogar in Italien auf. Überwölbt wurde… Mehr

Bayerische Geschichte(n), 03/2015: Dem Depp sei Hacklstecka

Dackel mit Spruch

Liebe Leserin, lieber Leser, „Das ist ein schöner Lug, wenn man immer herumsagt, bei uns in Bayern gibt es keinen Fortschritt nicht und wir passen uns nicht der neuen Zeit an! So was erfinden bloß die Norddeutschen und die sonstigen Ausländer, die wo immer auf Sommerfrische herunter kommen zu uns und meinen, wenn sie einmal… Mehr

Seitenblicke »

Die traditionelle Bachauskehr

Walsermühle mit Hacklmühlbach, um 1898

Seit Jahrhunderten findet in München die Bachauskehr statt. Dabei werden die Stadtbäche von Unrat und Sediment befreit, damit Brücken und Böschungen nicht von mitgerissenem Treibgut beschädigt werden. Heute wird bei den Flüssen nur noch alle 18 Monate das Wasser abgelassen, um sie zu säubern und zu kontrollieren. Zwei Wochen dauert das Ganze, noch bis Mitte… Mehr

Unter die Haube gebracht – aber nur bis Aschermittwoch

Bauernhochzeit

Mit ein bisschen Glück kann man auch im Münchner Umland am Faschingswochenende eine Bettelhochzeit erleben. Wichtigster Bestandteil einer solchen Bettelhochzeit ist der Geschlechtertausch, sodass am Ende ein spindeldürres Männlein eine wuchtige Matrone vor den Traualtar führt. Ort des Geschehens ist allerdings weder eine Kirche noch ein Wirtshaus, sondern ein Misthaufen irgendwo auf dem Dorf –… Mehr

Diesmal auf der richtigen Seite

Proteste gegen die Remilitarisierung am 1. Mai 1953

„Straßenschlacht am Stachus“ titelte die Abendzeitung am 27. Mai 1952. 140.000 Menschen hatten am Tag zuvor gegen das Betriebsverfassungsgesetz und die Wiederaufrüstung Deutschlands demonstriert. Bundeskanzler Konrad Adenauer wollte „diesmal auf der richtigen Seite“ in den Krieg ziehen, die Bürger wehrten sich. Ein Jahr später wird wieder in München demonstriert. „Der Zug ist aufzulösen“ – dies… Mehr

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